Wachauer haben weiterhin SARS-CoV-2-Antikörper29. Oktober 2020 Foto: © angellodeco – Adobe Stock Eine österreichische Studie bestätigt nach vier Monaten bei 94% der Probanden, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert und Antikörper gebildet hatten, weiterhin bestehende IgG-Antikörperwerte. Im Juni 2020 konnte die Danube Private University Krems (DPU), Österreich, in einer Pilotstudie feststellen, dass etwa 12% der Weißenkirchener Bevölkerung spezifische Antikörper gegen SARS-CoV-2 gebildet hatten. Damals kamen insgesamt 884 Personen zum Antikörpertest. In einer Folgestudie wurden nun die damals positiven Testpersonen (N=102) erneut zur Testung eingeladen und es wurde diesmal untersucht, ob in den betroffenen Personen vier Monate nach der ersten Untersuchung immer noch Antikörper vorhanden sind. Tatsächlich verfügen 94% der untersuchten Personen, die bereits im Juni 2020 die SARS-CoV-2-spezifischen IgG-Langzeit-Antikörper entwickelt haben, immer noch über diese Antikörper. Prof. Dr. Ralf Braun (DPU): “Dies lässt eine bleibende Immunität erwarten und gibt Hoffnung auf die Wirksamkeit der im nächsten Jahr zu erwartenden COVID-19-Impfprogramme. Die Antikörpertiter bleiben überraschend konstant. Das gilt interessanterweise nicht nur für die IgG-Langzeit-Antikörper, sondern auch für die IgA-Titer, von denen ich erwartet hätte, dass sie über die Zeit abnehmen.” Direktor Robert Wagner (DPU): “In den Fällen, in denen keine IgG-Langzeit-Antikörper mehr zu erkennen waren, war es bereits im Juni so, dass der Titer nicht besonders hoch war. Einige IgG-Langzeit-Werte steigerten sich über die Zeit sogar, auch dort, wo im Juni bereits höhere Werte zu erkennen waren. Jetzt schauen wir mit Spannung auf die Ergebnisse der T-Zell-Untersuchung. Vielleicht gibt es ja auch auf dieser Ebene eine Immunität.”
Mehr erfahren zu: "Colitis ulcerosa: Mikro- und Nanoplastik können Darmentzündungen verstärken" Colitis ulcerosa: Mikro- und Nanoplastik können Darmentzündungen verstärken Laut einer neuen Studie können kleinste Plastikpartikel die Immunzellen und das Mikrobiom des Darms beeinflussen und so die Entzündungen bei Patienten mit Colitis ulcerosa verstärken.
Mehr erfahren zu: "Lebererkrankung bei Heranwachsenden: Ewigkeits-Chemikalien können Risiko um bis das Dreifache erhöhen" Lebererkrankung bei Heranwachsenden: Ewigkeits-Chemikalien können Risiko um bis das Dreifache erhöhen US-Forscher berichten, dass höhere Blutwerte zweier häufiger Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) die Wahrscheinlichkeit für eine früh im Leben beginnende Stoffwechseldysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) steigen lassen.
Mehr erfahren zu: "Wie Bakterien Energie sparen und was das mit Antibiotikaresistenzen zu tun hat" Wie Bakterien Energie sparen und was das mit Antibiotikaresistenzen zu tun hat Forschende haben einen zentralen Mechanismus bakterieller Transporter entschlüsselt, die Antibiotika aus der Zelle pumpen. Die Ergebnisse liefern neue Ansätze gegen Antibiotikaresistenzen.