Wie wirkt sich der Klimawandel auf Ekzeme aus?30. Januar 2024 Foto: © Rob Wilkinson- stock.adobe.com In einer Analyse relevanter Studien, in denen die Atopische Dermatitis im Zusammenhang mit Trends bei klimabedingten Gefahren aufgrund von Treibhausgasemissionen untersucht wurde, fanden die Forschenden heraus, dass die Auswirkungen direkte Effekte auf Ekzeme, wie durch Feinstaub verursachte Entzündungen bei Waldbränden, und indirekte Effekte, wie Stress infolge von dürrebedingter Ernährungsunsicherheit, umfassen. In ihrer in der Fachzeitschrift Allergy veröffentlichten Studie erstellten die Forschenden Karten, die die vergangene, gegenwärtige und zukünftig prognostizierte Belastung durch Ekzeme im Zusammenhang mit klimabedingten Gefahren zeigen. Sie stellten fest, dass es an Daten mangelt, insbesondere aus Regionen, in denen diese Ereignisse infolge des Klimawandels wahrscheinlich häufiger auftreten werden. „Wir wissen schon seit einiger Zeit, dass die Atopische Dermatitis besonders empfindlich auf klimatische Faktoren wie Luftverschmutzung reagiert. Weniger klar waren jedoch die Auswirkungen der immer häufiger auftretenden klimatischen Gefahren, die mit der Emission von Treibhausgasen zusammenhängen, wie Erwärmung, Hitzewellen, Dürre, Waldbrände und Überschwemmungen“, sagte die korrespondierende Autorin Katrina Abuabara von der University of California, San Francisco, USA. „Wir haben herausgefunden, dass die meisten klimatischen Gefahren negative Auswirkungen auf die Atopische Dermatitis haben und dass künftige Forschungen Daten über den Einfluss verschiedener klimatischer Faktoren auf die Häufigkeit, Prävalenz und langfristige Krankheitsaktivität der Atopischen Dermatitis in unterschiedlichen Umgebungen integrieren sollten, um diese Forschungslücken zu schließen.“
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