Wildtierforschung bleibt fester Bestandteil der TiHo5. August 2026 (Symbolbild) Foto: © Ina Meer Sommer – stock.adobe.com Das Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung bleibt fest an der TiHo verankert und Projekte werden fortgeführt, wie die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover aktuell mitteilt. Seit 2011 hat die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover ein Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW). Das Institut verfügt über zwei Standorte. In Büsum arbeiten die Beschäftigten zum weitaus überwiegenden Teil zu im Meer lebenden Säugetieren. In Hannover stehen Forschungsarbeiten zu terrestrisch lebenden Wildtieren im Vordergrund. Die Forschungstätigkeit zu an Land lebenden Wildtieren hat an der TiHo eine lange Tradition. Bereits im Jahr 1969 wurde das Institut für Wildtierforschung in Privatinitiative gegründet, seit 1980 gehört es zur TiHo. Die Hochschule erweiterte diesen Bereich 2011 um den aquatischen Teil, als sie die Arbeitsgruppe von Ursula Siebert von der Christian-Albrechts-Universität Kiel übernahm. Zuvor gehörte der Standort in Büsum als Forschungs- und Technologiezentrum Westküste zur Christian-Albrechts-Universität Kiel. Nach Weggang von Prof. Siebert stehen Veränderungen an Zum 1. Juli 2026 verließ die bisherige Institutsleiterin Professorin Prof. h.c. Dr. Ursula Siebert die TiHo. Siebert nahm einen Ruf der Freien Universität Berlin auf eine Professur für Interdisziplinäre Wildtierkunde und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin an. Die TiHo hatte weitere Investitionen und die Fortführung des Standorts in Büsum geplant. Nach dem Weggang von Siebert wurde seitens der Hochschulleitung beschlossen, die Vor-Ort-Forschung in Büsum in Anbetracht der Faktenlage neu zu bewerten und die künftige wissenschaftliche Arbeit im aquatischen Wildtierbereich bzw. den Ressourceneinsatz neu zu ordnen. Künftig wird der Standort Hannover das Zentrum der Tätigkeiten des Instituts bilden. Da diese Umstrukturierungen für die TiHo-Beschäftigten eine große Veränderung bedeuten, führt die TiHo aktuell umfassende Gespräche und prüft individuell jedes wissenschaftliche Projekt mit dem Ziel, die Möglichkeiten zur Fortführung auszuloten. Mit den Geldgebern der Projekte hat die TiHo bereits Gespräche aufgenommen und ist im Austausch. Ist für die Fortführung der Projekte die Anwesenheit am Meer erforderlich, wird die TiHo dafür entsprechende Lösungen entwickeln. Für Laborarbeiten und Sektionen sollen verstärkt Synergien mit der bereits vorhandenen Expertise am Standort Hannover genutzt werden.
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