Wir sind Vielfalt: 190.000 Gesichter der Universitätsmedizin28. Mai 2019 Rabea Schmidt, Lehrorthoptistin in der Augenklinik am Universitätsklinikum Heidelberg und Vizeweltmeisterin im „Line Dance”. Foto: Universitätsklinikum Heidelberg Rabea Schmidt, Lehrorthoptistin in der Augenklinik am Universitätsklinikum Heidelberg und Vizeweltmeisterin im „Line Dance”, repräsentiert das Universitätsklinikum Heidelberg bei der bundesweiten Kampagne der deutschen Universitätsklinika “Wir sind Vielfalt”. Mit einer landesweiten Aktion setzen die deutschen Universitätsklinika ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. „Wir sind Vielfalt. 190.000 Gesichter der Universitätsmedizin” heißt die Kampagne, die pünktlich zum „Diversity-Tag” am 28. Mai gestartet wird. Heidelberger „Gesicht” der Kampagne ist Rabea Schmidt, die als Lehrorthoptistin in der Universitäts-Augenklinik in der Kopfklinik arbeitet. Gemeinsam mit 33 Repräsentanten weiterer Universitätsklinika in Deutschland – insgesamt arbeiten rund 190.000 Menschen in der Universitätsmedizin – setzt sich Schmidt für Vielfalt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung in der Arbeitswelt ein. Im Rahmen der Kampagne werden die Repräsentanten zum Beispiel über Banner und Social Media-Aktivitäten vorgestellt. Es geht dabei um ihre beruflichen Herausforderungen an einer Uniklinik, die Zusammenarbeit in Teams, aber auch um Persönliches wie Herkunft und Lebenskonzepte. Am Universitätsklinikum Heidelberg stehen 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 129 verschiedenen Ländern in über 160 Berufen für Vielfalt und ein buntes, lebendiges Miteinander. Vielfalt sowohl beruflich als auch privat verkörpert Schmidt: Als eine von nur neun Orthoptistinnen am Klinikum arbeitet sie in der Sektion Schielbehandlung und Neuroophthalmologie der Augenklinik. Zusätzlich geht die 46-Jährige einem ausgefallenen und seltenen Hobby nach: Dem „Line Dance”. Bei diesem Tanz zu unterschiedlichen Musikstilen bewegen sich alle Tänzer synchron nach gleichen Schrittfolgen. Schmidt gehört zu den gerade einmal 50 Menschen in Deutschland, die den Sport semiprofessionell auf Turnierebene betreiben. Und das sehr erfolgreich: Die mehrfache Deutsche und internationale Meisterin ertanzte sich 2015 im Bereich Solotanz den Titel der Vizeweltmeisterin und errang im Februar diesen Jahres bei den Weltmeisterschaft den dritten Platz. In ihr Hobby investiert Schmidt viel Zeit, Geld und einen Großteil des Jahresurlaubs für die Teilnahme an Turnieren, zum Beispiel an der Weltmeisterschaft 2015 in Florida. Als Orthoptistin in der Augenklinik untersucht Schmidt Patienten aller Altersstufen mit Sehschwächen, Schielen oder Bewegungsstörungen der Augenmuskulatur. Neben der Diagnostik und Besprechung der weiteren Therapie gehört ein großer Teil ihres Arbeitstages der Ausbildung an der Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg (AfG). Kampagne “Wir sind Vielfalt” Die 34 deutschen Universitätskliniken und ihre über 190.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für gesellschaftliche Vielfalt und Toleranz. Das Zusammenspiel verschiedener Menschen, Kulturen und Nationen in medizinischer Versorgung, Forschung und Lehre trägt maßgeblich dazu bei, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen und neue Behandlungsmethoden zu entwickeln. Weitere Informationen zur Kampagne: Homepage von “Wir sind Vielfalt” Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg
Mehr erfahren zu: "Diabetische Retinopathie: Wie Occludin die Blut-Netzhaut-Schranke aufrechterhält" Diabetische Retinopathie: Wie Occludin die Blut-Netzhaut-Schranke aufrechterhält Eine US-amerikanische Studie zeigt, wie Occludin sowohl undichte Blutgefäße als auch übermäßiges Gefäßwachstum bei diabetischer Retinopathie kontrolliert.
Mehr erfahren zu: "Glaukom: Gängige Augensalben können Implantate schädigen" Weiterlesen nach Anmeldung Glaukom: Gängige Augensalben können Implantate schädigen Anhand klinischer und experimenteller Belege zeigt eine neue Studie der Nagoya-Universität (Japan), dass Augensalben auf Petrolatum-Basis ein bestimmtes Drainage-Implantat beeinträchtigen können.
Mehr erfahren zu: "Demenz vorbeugen: Warum Hörgerät und Brille wichtig fürs Gehirn sind" Demenz vorbeugen: Warum Hörgerät und Brille wichtig fürs Gehirn sind Was haben Hörgerät und Brille mit Demenzprävention zu tun? Mehr, als viele denken. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative (AFI) zeigt, warum unbehandelte Hör- und Sehschwächen das Demenzrisiko erhöhen können – […]