Wirtschaftsinformatiker der Universität Bamberg forschen zu digitalem Stress7. Juni 2019 © photoschmidt_AdobeStock Das Bayerische Wissenschaftsministerium fördert den neuen Bayerischen Forschungsverbund „Gesunder Umgang mit digitalen Technologien und Medien – ForDigitHealth“ mit rund 3,35 Millionen Euro für die Dauer von vier Jahren. Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen der zunehmenden Präsenz und intensiven Nutzung digitaler Technologien und Medien auf die Gesundheit umfassend zu erforschen. Außerdem sollen Präventions- und Interventionsmöglichkeiten erarbeitet und evaluiert werden. Neben dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen, der Universität Bamberg sind auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Augsburg, Erlangen-Nürnberg, München (LMU) und Würzburg beteiligt. Die Bamberger Wirtschaftsinformatiker Prof. Tim Weitzel und Dr. Christian Maier forschen im Rahmen von „ForDigitHealth“ zu digitalem Stress und erhalten dafür rund 250.000 Euro der Gesamtsumme. „Wir wollen verstehen, wie sich digitaler Stress im Arbeitsumfeld entwickelt und was dies für mögliche Interventionen bedeutet“, sagt Weitzel. Digitaler Stress im beruflichen Kontext führt bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Burnout und ruft bei Unternehmen Schaden in Millionenhöhe hervor. Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler betonte: „Gesundheitsforschung ist Zukunftsforschung! Der Forschungsverbund ‚ForDigitHealth‘ geht entscheidenden Fragen nach, die eine hohe Relevanz für ein gesundes Leben mit digitalen Medien haben.“ Der Verbund untersucht unter anderem die Bedeutung und Auswirkung des Umgangs mit digitalen Technologien für verschiedene Altersgruppen und in unterschiedlichen Lebensbereichen. Auch rechtliche und ethische Fragen werden einbezogen. In insgesamt elf Einzelprojekten arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Medizin, Psychologie, Informatik, Wirtschaftsinformatik und Kommunikationswissenschaft zusammen. Im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen, über einen wissenschaftlichen Blog und im Austausch mit einem Netzwerk aus Kooperationspartnern und Interessierten wird der Forschungsverbund seine Fragestellungen und Erkenntnisse in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen.
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