Wissenswertes rund um Gelenkersatz-Operationen19. Juni 2024 Foto: RFBSIP/stock.adobe.com Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) hat die vierte Auflage seiner Patienteninformation veröffentlicht. Der EPRD-Erklärfilm ergänzt das Informationsangebot für Patienten. Berlin, den 18.06.2024: Knapp 348.000 endoprothetische Eingriffe an Knie und Hüfte wurden für das Jahr 2022 im EPRD dokumentiert. Mehr als die Hälfte der Hüft- oder Kniegelenksimplantate bekamen Menschen im Alter von 65 bis 84 Jahren. Wer ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk erhält, hat viele Fragen. Wie läuft die Operation ab? Welchen Einfluss hat das Körpergewicht darauf, dass ein endoprothetischer Eingriff notwendig wird? Wie lange halten Hüft- und Knieimplantate im menschlichen Körper und was sind die Gründe für erneute Operationen am selben Gelenk? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Gelenkersatz-Operation beantwortet die aktualisierte vierte Auflage der EPRD-Patienteninformation. Die patientenverständliche Broschüre, angereichert mit vielen Illustrationen, wendet sich an Patienten, die vor der Entscheidung stehen, sich ein künstliches Hüft- und/oder Kniegelenk einsetzen zu lassen und die, gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt, eine informierte Entscheidung treffen wollen. „Datensammeln ist kein Selbstzweck. Es ist uns wichtig, unsere Erkenntnisse mit Patienten zu teilen. Sie erfahren Wissenswertes rund um ihren bevorstehenden Eingriff“, so Professor Carsten Perka, Wissenschaftlicher Leiter des EPRD. Frauen beispielsweise erhalten rund 60 Prozent aller Hüft- und Knieerstimplantationen. Vorerkrankungen wie Diabetes und Depressionen erhöhen das Risiko einer Wechseloperation und Männer tragen ein deutlich höheres Infektionsrisiko bei einer Knieerstimplantation sowie bei einer Folgeoperation. Die Broschüre gibt Tipps, worauf man bei der Suche nach einer geeigneten Klinik achten sollte. Wer sich zudem schnell und einfach über die Arbeit und Bedeutung des Endoprothesenregisters Deutschland informieren will, kann dies mit dem EPRD-Erklärfilm tun.
Mehr erfahren zu: "Kommunikation: Wie ein Arzt spricht, kann über Patientenwohl entscheiden" Kommunikation: Wie ein Arzt spricht, kann über Patientenwohl entscheiden Zwei Stunden im Wartezimmer, nur zwei Minuten beim Arzt: Menschen haben nach einem Arztbesuch oft das Gefühl, ihre Sorgen gar nicht richtig losgeworden zu sein. Ein Mangel an Kommunikation zwischen […]
Mehr erfahren zu: "„arznei-telegramm“ vor dem Aus: EbM-Netzwerk warnt vor dem Verlust unabhängiger Information" „arznei-telegramm“ vor dem Aus: EbM-Netzwerk warnt vor dem Verlust unabhängiger Information Das „arznei-telegramm“ wird zum Jahresende 2026 eingestellt. Damit drohe eine wichtige Stimme für unabhängige und kritische Arzneimittelinformation zu verstummen, warnt das EbM-Netzwerk und hofft auf eine Nachfolgeregelung.
Mehr erfahren zu: "Zuwendungen von Pharmafirmen verschlechtern Qualität ärztlicher Verordnungen" Zuwendungen von Pharmafirmen verschlechtern Qualität ärztlicher Verordnungen Pharmaunternehmen umwerben Ärzte und das hat Folgen, wie ein Cochrane-Review zeigt: Mehr Zuwendungen von Pharmafirmen bedeuten mehr Verordnungen, die häufiger nicht den medizinischen Leitlinien entsprechen.