Woche des Sehens 2020: “Die Zukunft im Auge behalten”25. Mai 2020 Das Hauptmotiv der Woche des Sehens 2020. Bildquelle: Woche des Sehens / WUM Brand House GmbH “Die Zukunft im Auge behalten” – unter diesem Motto steht die diesjährige Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober. Gemeinsam mit der Fernsehjournalistin Gundula Gause als Schirmherrin möchten Verbände der Selbsthilfe, Augenärzte und Entwicklungshilfeorganisationen auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit und die Lage von blinden und sehbehinderten Menschen in Deutschland und den ärmsten Ländern der Welt aufmerksam machen. Für die Aktionswoche sind deutschlandweit vielfältige Veranstaltungen geplant wie Tage der offenen Tür, Fachvorträge, Hilfsmittelausstellungen, Dunkelcafés oder besondere Aktionen in Schulen. Für den Fall, dass die Corona-Pandemie diese Aktionen nicht erlaubt, arbeitet die Woche des Sehens an Alternativen. Die Partner der Woche des Sehens greifen das Jahresmotto mit den folgenden drei Schwerpunktthemen auf. Chancen der Früherkennung nutzenGutes Sehen ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung von Kindern und bis ins hohe Alter gilt es, die Gesundheit der Augen zu bewahren. Der Erhalt des Augenlichtes trägt schließlich dazu bei, dass man lange aktiv und selbstbestimmt sein Leben gestalten kann. Bei Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, dass sich während des Wachstums das komplexe Zusammenspiel von Auge und Gehirn gut entwickelt und sich keine Fehlsichtigkeit einstellt. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Volkskrankheiten des Auges wie der Graue und der Grüne Star oder die Altersabhängige Makula-Degeneration. Die Augenärzte engagieren sich in der Woche des Sehens daher besonders für die augenmedizinische Früherkennung, um so gemeinsam mit den Patienten die Zukunft im Auge zu behalten. Auch mit Seheinschränkung geht’s weiter!Das Schwinden unseres wichtigsten Sinnes durch eine Augenerkrankung hat in der Regel gravierende Folgen. Die Selbsthilfeorganisationen der sehbehinderten und blinden Menschen möchten in der Woche des Sehens zeigen, wie man sich in einer solchen Situation zurechtfinden kann, zum Beispiel durch eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes oder gezielte Reha-Maßnahmen. Beratungsangebote und der direkte Austausch mit Menschen, die bereits in der gleichen Situation waren, geben nach einem Sehverlust neuen Mut und unterstützen die Betroffenen dabei, eine neue, ganz persönliche Lebensperspektive zu entwickeln. Früh handeln, weltweit Augenlicht rettenBlinde Menschen haben in ländlichen Gebieten von Entwicklungsländern schlechte Karten. Wer sehen kann, hat bessere Chancen zur Schule zu gehen und später auch Geld zu verdienen. Die Entwicklungshilfeorganisationen schicken deshalb regelmäßig Augenärzte und medizinische Mitarbeiter in diese Regionen. Dort sorgen sie zum Beispiel dafür, dass bei Kindern ein Grauer Star früh genug entdeckt und operiert wird. Das Gehirn von Kindern ist noch in der Lage, sehen zu lernen, später ist das nicht mehr möglich. In der Woche des Sehens informieren die Organisationen über die Situation von Menschen mit Augenproblemen in abgelegenen, armen Regionen. Gleichzeitig zeigen sie, wie sie das Leben dort zum Besseren wenden: durch die Unterstützung von Augenkliniken und die Ausbildung einheimischer Ärzte. Die Partner der Woche des SehensGetragen wird die Woche des Sehens von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von Aktion Mensch und ZEISS.
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