Woche des Sehens 2024: Ein Motto, drei Ziele – Klar sehen30. August 2024 Das Motiv der Woche des Sehens 2024. © Woche des Sehens/WUM Brandhouse GmbH „Klar sehen“ – unter diesem Motto steht die Woche des Sehens 2024. Vom 8. bis 15. Oktober laden Organisationen der Augenmedizin, Selbsthilfe und Entwicklungszusammenarbeit zu zahlreichen Veranstaltungen ein. Gemeinsam mit der Fernsehjournalistin Gundula Gause als Schirmherrin möchten die Organisatoren der Woche des Sehens die Bedeutung eines gesunden Sehvermögens hervorheben, vermeidbare Ursachen von Blindheit ansprechen und auf die Situation blinder und sehbehinderter Menschen aufmerksam machen – sowohl in Deutschland als auch in den ärmsten Regionen der Welt.Das Programm der Woche umfasst eine breite Palette an Aktivitäten, darunter Fachvorträge, Hilfsmittelaustellungen, Beratungen für Betroffene sowie inklusive Theatervorstellungen und Schulaktionen. Neu in diesem Jahr ist die Präsenz der Woche des Sehens auf Instagram. Neben den bereits etablierten Plattformen Facebook und YouTube wollen die Organisatoren damit weitere Zielgruppen besser ansprechen und aktivieren.Die Partner der Woche des Sehens greifen das Jahresmotto „Klar sehen“ mit drei Themenschwerpunkten auf:• Klar sehen – Therapieoptionen des Grauen Stars: „Wie durch Nebel schauen“ – so beschreiben Betroffene des Grauen Stars ihre visuelle Wahrnehmung. Der Alterungsprozess ist die Hauptursache für diese Veränderung. Bei Einschränkungen im Alltag kann ein operativer Eingriff die Sicht wieder klären. Nach erfolgreicher Operation gewinnen Betroffene Lebensqualität zurück, sollten jedoch in den ersten Tagen ihre Augen schonen und die Nachsorge beim Augenarzt wahrnehmen.• Klar sehen – Wie es nach Sehverlust weitergeht: „Kurz nach meinem 70. Geburtstag bemerkte ich, dass es mir immer schwerer fiel, zu lesen.“ „Ich bin mit 38 Jahren innerhalb ganz kurzer Zeit erblindet und man konnte nichts machen.“ „Ich fuhr auf der Autobahn und hätte fast einen Unfall verursacht, weil ich ein Auto auf der linken Spur nicht gesehen hatte.“ Drei Zitate, die aufhorchen lassen. Die Symptome eines Sehverlustes können sehr verschiedenartig sein, aber eine Gemeinsamkeit gibt es: Wenn der wichtigste der fünf Sinne schwindet, hat das in aller Regel gravierende Folgen. Die Woche des Sehens 2024 möchte Menschen, die von einem Sehverlust betroffen sind, Mut machen und sie unterstützen. Dabei geht es nicht nur um technische Hilfsmittel wie Smartphones, Vergrößerungssysteme, Screenreader und Braillezeilen, sondern ebenso um den persönlichen Austausch.• Klar sehen – Ein Ziel weltweit: Der Graue Star ist weltweit die häufigste Ursache für Blindheit, wovon 17 Millionen Menschen betroffen sind. Besonders im Alter tritt er auf, aber auch Kinder im globalen Süden leiden darunter. Eine Operation könnte sie heilen, doch viele Familien können sich den Eingriff nicht leisten. Das führt zu einem Leben im Abseits, ohne Bildung und berufliche Perspektive. Die Partner der Entwicklungszusammenarbeit informieren über die Folgen der Blindheit in armen Regionen, bilden lokale Augenärzte aus, unterstützen Krankenhäuser und führen Operationen durch. Die Partner der Woche des Sehens: Getragen wird die Woche des Sehens von der Christoffel-Blindenmission (CBM), dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der Pro Retina Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von Aktion Mensch und Carl Zeiss Meditec. Informationen: woche-des-sehens.de
Mehr erfahren zu: "Seheinschränkung ist oft unsichtbar – Ausgrenzung nicht" Seheinschränkung ist oft unsichtbar – Ausgrenzung nicht Am 6. Juni ist Tag der Sehbehinderung. Aber was heißt es, „sehbehindert“ zu sein? Rund 7,5 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Netzhauterkrankung, die zur Erblindung führen kann. Dennoch […]
Mehr erfahren zu: "DRN: KI-gestützter Bluttest könnte Früherkennung verbessern" DRN: KI-gestützter Bluttest könnte Früherkennung verbessern Ein durch Künstliche Intelligenz (KI) unterstütztes Modell, das auf der Analyse von 71 Blutproteinen basiert, könnte das Risiko einer diabetischen Netzhautdegeneration frühzeitig vorhersagen. Dadurch ließen sich gefährdete Patienten möglicherweise bereits […]
Mehr erfahren zu: "Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG" Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG Im Hinblick auf den Referentenentwurf des Gesetzes für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) warnt der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands (BVA) vor Untergrabung der Autonomie der Ärzte.