Zentrum für Angeborene Herzfehler: Neue Kinderintensivstation geht in Betrieb11. August 2023 Blick in die neu gestalteten Zimmer der Intensivstation im Zentrum für angeborene Herzfehler (ZAH) und Kinderherzzentrum am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) Bad Oeynhausen. (Quelle: Peter Hübbe) Innerhalb von acht Monaten wurde das Zentrum für angeborene Herzfehler (ZAH) und Kinderherzzentrum am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) Bad Oeynhausen komplett saniert, komfortabel ausgestattet und technisch auf den neuesten Stand gebracht. „Ziel der aufwendigen Maßnahme war eine patienten-, familien- und mitarbeiterfreundliche Umgestaltung“, erläutert Prof. Stephan Schubert, Direktor der Kinderkardiologie, der das Zentrum für angeborene Herzfehler und Kinderherzzentrum gemeinsam mit Prof. Dr. Eugen Sandica, Klinikdirektor der Kinderherzchirurgie und angeborene Herzfehler, leitet. Zu den Besonderheiten im Intensivpflegebereich zählen neben den vollständig sanierten Räumlichkeiten zusätzliche Hygieneschleusen und barrierearme Nasszellen. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden Bodenbeläge sowie die Trink- und Abwasserinstallation ausgetauscht, Beleuchtung installiert, Zimmer neu gestaltet und sämtliche technischen Installationen erweitert und optimiert. „Wir konnten nicht nur die Einzelzimmer mit Schleusen vergrößern, sondern haben in unserem Intensivbereich auch zwei patientenorientierte Einzelzimmer inklusive WC und Dusche eingerichtet. Dafür haben wir unter anderem auch Lager- und Aufenthaltsräume umstrukturiert und erneuert“, berichtet Schubert. „Damit sind wir besser ausgestattet für die hygienischen, aber auch persönlichen Anforderungen unserer Patientinnen und Patienten.“ Auf der mit insgesamt 16 Pflegebetten ausgestatteten Intensivstation im Zentrum für angeborene Herzfehler und Kinderherzzentrum versorgen die Herzspezialisten nicht nur die allerkleinsten Patienten wie Früh- und Neugeborene, sondern auch Jugendliche und Erwachsene, die aufgrund einer angeborenen Herzfehlbildung einer intensivmedizinischen Therapie und Pflege bedürfen. „Moderne Hochleistungsmedizin und -pflege gehen bei uns Hand in Hand“, sagt Schubert. „Unsere Teams haben die Übergangszeit von knapp sechs Monaten, in der unsere Patienten auf einer anderen Station untergebracht waren, hervorragend gemeistert und alle Herausforderungen bravourös bestanden. Die Anzahl der behandelten Patientinnen und Patienten war und ist davon nicht beeinträchtigt gewesen. Das ist außergewöhnlich für so ein komplexes Vorhaben“, berichtet der Klinikdirektor sichtlich zufrieden. „Auch der Umzug in die neuen Räume war bis ins Detail organisiert. Jetzt freuen wir uns, Patienten und Angehörigen auf der neuen Intensivstation eine hochmoderne, großzügigere und vor allem familienorientiertere Ausstattung anbieten zu können.“ In die Gesamtmaßnahme im Intensivbereich am Zentrum für angeborene Herzfehler hat das HDZ NRW 3,3 Mio. Euro investiert, mehr als zwei Drittel davon flossen aus Fördermitteln des Landes NRW in das Projekt. Davon profitiert auch die Normalstation, deren Zimmer derzeit ebenfalls schrittweise für eine weitere Million Euro renoviert werden. „Unsere Patientenversorgung ist auch hier bei laufender Renovierungsmaßnahme ohne Einschränkungen sichergestellt, dafür möchte ich mich bei allen Mitarbeitenden des ZAH besonders herzlich bedanken“, betont Schubert.
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