Ziemlich beste Freunde – Menschen und Tiere23. Januar 2026 Das Zusammensein mit Tieren löst positive Gefühle aus und baut Stress und Ängste ab. Foto: © iStock/Y-Studio Wenn es draußen kalt ist, sorgt das Schnurren einer Katze oder das Kuscheln mit dem Hund für innere Wärme. Hunde und Katzen sind nicht nur treue Begleiter im Alltag, sondern schenken besondere Momente der Freude und des Trostes. Positive Effekte auf körperliche und mentale Gesundheit sind vielfach belegt, wie der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) in einer Mitteilung betont. Hunde und Katzen sind längst zu vollwertigen Familienmitgliedern geworden. Gesundheitliche Vorteile für den Menschen Studien zeigen: Streicheln senkt Stress und Herzfrequenz. Das Spielen mit Hund oder Katze und Spaziergänge mit dem Hund bringen Bewegung und Struktur in den Alltag. Das Zusammensein mit Tieren fördert die Ausschüttung von Oxytocin – dem Hormon der Verbundenheit, das Gefühle von Nähe auslöst und Stress und Ängste abbaut. Gemeinsam statt einsam Gerade für ältere Menschen oder Alleinlebende sind Haustiere in der grauen Jahreszeit ein wertvoller sozialer Anker. Sie schenken Routine, Gesellschaft und das Gefühl, gebraucht zu werden. Katzen und Hunde mit ihrem ruhigen Verhalten und aktiven Aufforderung nach Aufmerksamkeit tragen dazu bei, dass die Tage nicht von Einsamkeit, sondern von Wärme geprägt sind. Bürohunde begleiten ihren Menschen auch im Alltag und tragen nachweislich zur Verringerung von Stress und Verbesserung des Arbeitsklimas bei. Therapie- und Besuchshunde sowie Tiere in Krisenteams zeigen, dass die positiven Wirkungen weit über den privaten Kontakt hinausgehen. Verantwortung für das Tier tragen Eine gute Beziehung funktioniert jedoch nur, wenn beide Seiten davon profitieren. Die Fürsorge für das Tier ist elementarer Teil dieser besonderen Beziehung. Hunde und Katzen brauchen nicht nur Futter, Auslauf und einen Rückzugsort, sondern auch Sicherheit, Zuwendung und geistige Anregung. Auch die tierärztliche Betreuung und Vorsorge gehören dazu. Studien zeigen die hohe Verantwortung des Menschen für sein Tier. Die überwiegende Mehrheit der Halter räumt der Gesundheit ihres Haustieres einen hohen Stellenwert ein. Sie finden, dass die Gesundheit des Tieres mindestens ebenso wichtig ist wie die eigene. Mehr als 85 Prozent sagen, sie würden alle notwendigen Kosten für die tierärztliche Versorgung übernehmen – klare Zeichen dafür, dass Haustiere als vollwertige Familienmitglieder gesehen werden. Ein Band, das bereichert Ob beim Spaziergang durch verschneite Straßen, beim gemeinsamen Spiel oder an einem ruhigen, gemütlichen Abend: Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist ein Geschenk, das Gesundheit, Lebensfreude und Wohlbefinden auf beiden Seiten stärkt. Wer Zeit, Verständnis und Achtsamkeit gibt, wird mit einer tiefen Freundschaft belohnt, so der BfT.
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