Zufriedene Patienten23. April 2019 Foto: © Alexander Raths – Fotolia.com Patienten sind mit der Zeit, die ihnen ihre HNO-Ärzte widmen, zufrieden. Das ergibt das aktuelle Patientenbarometer 1/2019, das das Ärztebewertungsportal Jameda halbjährlich erhebt. Im Schnitt bewerten Patienten die Zufriedenheit mit der Behandlungszeit ihrer HNO-Ärzte auf einer Schulnotenskala von 1 bis 6 mit der Note 1,86. Damit liegen die HNO-Ärzte etwas unterhalb der Durchschnittsnote 1,75 und belegen im Facharzt-Vergleich den sechsten Platz. Am besten schneiden Zahnärzte (1,29) und Urologen (1,59) ab. Den letzten Platz in der Kategorie “Genommene Zeit” belegen die Dermatologen (2,35). Ältere Patienten zufriedener mit der Behandlungszeit Auffällig ist, dass besonders ältere Patienten mit der Behandlungszeit ihrer HNO-Ärzte zufrieden sind. Die über 50-Jährigen bewerten diese durchschnittlich mit einer guten 1,57, während die 30- bis 50-Jährigen eine 1,74 vergeben. Am unzufriedensten mit der Behandlungszeit ihrer HNO-Ärzte sind die unter 30-Jährigen (1,86). Auch regionale Unterschiede sind zu beobachten: In Hamburg (1,74), Nordrhein-Westfalen (1,76) und Bayern (1,76) nehmen sich die HNO-Ärzte laut ihren Patienten mehr Zeit. Im Gegensatz dazu schneiden HNO-Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern (2,45) und Brandenburg (2,63) im bundesweiten Vergleich am schlechtesten ab. Privatpatienten sind zufriedener Über alle Facharztgruppen hinweg bewerten Privatpatienten die Behandlungszeit besser als gesetzlich Versicherte. Dieser Unterschied ist auch bei den HNO-Ärzten erkennbar. Von Kassenpatienten erhalten sie im Durchschnitt die Note 1,75, von Privatpatienten hingegen eine 1,48. Die größte Differenz zwischen Kassen- und Privatpatienten lässt sich bei den Hautärzten beobachten: Von Privatpatienten erhalten sie für die Behandlungszeit eine gute 1,61, von gesetzlich Versicherten lediglich eine 2,31. Bei den Zahnärzten fällt der Unterschied mit 0,3 Punkten am geringsten aus. Gesamtzufriedenheit der Patienten weiterhin hoch Insgesamt sind die Deutschen auch im Jahr 2018 mit ihren Fachärzten zufrieden. So erreicht die Gesamtzufriedenheit[2] eine Durchschnittsnote von 1,75 und ist damit im Vergleich zum Jahr 2017 (1,75) unverändert hoch. HNO-Ärzte erreichen wie bereits im Vorjahr die Note 1,86 und belegen damit im Facharzt-Vergleich den fünften Platz. Dabei können sie besonders mit ihrer Freundlichkeit (1,78) und der Behandlung allgemein (1,81) überzeugen. Die Zahnärzte führen die Liste der Gesamtzufriedenheit an (1,29). Den letzten Platz belegen die Dermatologen mit einer 2,24.
Mehr erfahren zu: "Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau" Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau Erkältungen, psychische Probleme, Rückenschmerzen: Fehlzeiten von Beschäftigten wegen Krankheit halten sich hartnäckig, wie neue Daten zeigen. Politiker stellen Regelungen wie die telefonische Krankschreibung infrage. Auch neue Modelle werden diktutiert.
Mehr erfahren zu: "Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung?" Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung? Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts aktueller Zahlen zu viele Fehltage wegen Krankheit kritisiert. Seine Partei stellt insbesondere die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurde, infrage.
Mehr erfahren zu: "Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen" Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC) befürchtet, dass mit der jetzigen Ausgestaltung der Hybrid(H)-DRGs das angestrebte Ziel der Ambulantisierung nicht erreicht werden kann. Er fordert daher eine sachgerechte Refinanzierung vor […]