“Zukunftsoffensive”: DGU stellt sich dem demografischen Wandel25. Oktober 2018 DGU-Generalsekretär Maurice Stephan Michel stellte bei der Kongress-Pressekonferenz die “Zukunftsoffensive” der Fachgesellschaft vor. Foto: Schmitz Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) hat auf dem 70. Jahreskongress ihre „Zukunftsoffensive Urologie 2030“ vorgestellt. DGU-Generalsekretär Prof. Maurice Stephan Michel beschwor bei der Eröffnungsveranstaltung am 27.09.2018 die einzigartige Breite der deutschen Urologie, die mit einem um 20 Prozent steigenden Versorgungsbedarf sowohl ambulant als auch stationär zuletzt zum Zukunftsfach in der Medizin avanciert sei. Er sieht die Fachgesellschaft für die Herausforderungen des prosperierenden Faches gewappnet und zählt auf das Vertrauen der Mitglieder, deren Zahl er mit bisher unerreichten 6500 Personen angab. Mit der „Zukunftsoffensive Urologie 2030“ reagiert die DGU auf den steigenden Versorgungsbedarf und hat Maßnahmenkatalog erstellt, um eine hochwertige urologische Versorgung unter den Bedingungen einer alternden Gesellschaft zu gewährleisten. Dazu hat die DGU sieben Positionspapiere zu den Themen medikamentöse Tumortherapie, Urologie der Frau, Kinder- und Jugendurologie, Geriatrische Urologie, Nierentransplantation, Nachwuchsförderung und Forschung erstellt, die in einem 48 Seiten starken Heft zusammengefasst sind. Um das Zukunftsfach Urologie insbesondere für angehende Ärzte besonders attraktiv zu machen, wurde in Kooperation mit der German Society of Residents in Urology (GeSRU) die Arbeitsgemeinschaft „Junge Urologen“ ins Leben gerufen, die sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung und Förderung von Konzepten zur Nachwuchsförderung, Verbesserung der Weiterbildung, Modellen zur besseren Vereinbarkeit von Freizeit/Familie und Beruf sowie der Vereinbarkeit von klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit befasst. Die DGU gibt außerdem anderen Gruppierungen stärker als bisher eine Stimme. So wurde die Liste der Arbeitsgruppen auch um die „AG ambulante Urologie“ und die „AG Oberärzte“ erweitert. (ms)
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