Zum World Veterinary Day 2026: Ein Beitrag über FSME bei Hunden

In memoriam Anton Foto: © Dr. Hermann Meiler

Seit dem Jahr 2000 wird der World Veterinary Day am letzten Samstag im April gefeiert. Sein diesjähriges Leitmotiv lautet „Veterinarians: Guardians of Food and Health“, das die tragende Rolle von Veterinärmedizinern für die Ernährungssicherheit und die Gesundheit von Tier und Mensch in den Fokus rückt. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine Erkrankung, die Menschen und Hunde betrifft. Bei Hunden ist sie jedoch noch verhältnismäßig wenig erforscht. Tierärztin Dr. Stefanie Dörfelt, EBVS® Diplomate Neurologie (ECVN) in der Anicura Tierklinik Haar, stellt FSME bei Hunden vor.

Der Beitrag ist in Kompakt VetMed 06/2025 erschienen. Auf das Thema FSME bei Hunden hat Dr. Hermann Meiler zunächst aufmerksam gemacht, der seinen Hund Anton, einen Großen Münsterländer, trotz Zeckenschutz und intensiver Rettungsversuche durch eine FSME-Infektion verloren hat. Dr. Meiler engagiert sich um eine bessere Aufklärung zu FSME bei Hunden.

Dr. Stefanie Dörfelt ist Spezialistin im Bereich der Neurologie und seit 2021 als Oberärztin an der Anicura Tierklinik Haar tätig. Von 2012 bis 2014 arbeitete sie als Doktorandin im Service Neurologie der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München und promovierte 2018. Nach einem spezialisierten Internship im Bereich Notfallmedizin und Anästhesie im Jahr 2014 war sie an der Medizinischen Kleintierklinik bis 2018 als Notdiensttierärztin tätig, wo sie auch eine Residency im Bereich Neurologie absolvierte. Den Diplomate-Titel des European College of Veterinary Neurology (ECVN) erhielt sie 2023. Dörfelt’s Behandlungsschwerpunkte liegen in der Epilepsieberatung, -abklärung und Therapie, einschließlich der EEG-Diagnostik (Gehirnstrommessung) und Elektrodiagnostik.

FSME ‒ Für Menschen und Tiere eine Gefahr

FSME ist eine durch Zecken übertragene Viruserkrankung, welche sowohl bei Menschen als auch bei Tieren zu schwerwiegenden und lebensbedrohlichen neurologischen Symptomen führen kann. Das für die Infektion ursächliche neurotrope Virus (FSMEV) gehört zur Gattung
Orthoflavivirus der Familie Flaviviridae, zu der auch andere relevante Viren, wie das West-Nil-Virus, zählen. Weltweit führen verschiedene Virussubtypen zur FSME-Erkrankung. Bisher wurden der europäische, der sibirische, der fernöstliche, der Baikal- und der Tibet-Subtyp beschrieben.

Vorkommen und Infektionswege

In Deutschland ist der europäische Subtyp relevant. Die „Tick-born Encephalitis (TBE)“ stellt den englischen Überbegriff für alle Virussubtypen dar. Der deutsche Begriff „FSME“ bezeichnet demgegenüber die Erkrankung mit dem europäischen Subtyp. Zecken stellen die Vektoren des Virus dar. In Deutschland sind vor allem Ixodes ricinus, seltener auch Dermacentor reticulatus
Wirtszecken für das FSME-Virus. Durch ihren Einstich können sowohl das FSME-Virus, als auch andere Viren und Blutparasiten wie Ehrlichien, Babesien, Anaplasmen und Borrelien übertragen werden. Die Infektion mit den FSME-Viren erfolgt im Gegensatz zu bspw. Borrelien, direkt beim Einstich oder kurze Zeit danach. Das primäre Erregerreservoir des FSME-Virus stellen kleine Nagetiere wie Mäuse dar. Neben der direkten Infektion über einen Zeckenstich ist beim Menschen auch die alimentäre Übertragung über nicht pasteurisierte Ziegen- und Schafsmilch, seltener Kuhmilch beschrieben. In Zentraleuropa sind dazu nur Einzelfälle bekannt. Beim Hund existiert bisher nur ein Fallbericht einer TBE-Infektion durch rohe Ziegenmilch.

FSME in der Tiermedizin

In der Tiermedizin ist die FSME, im Gegensatz zur Humanmedizin, eine bisher selten dokumentierte Erkrankung. Ein Grund für die niedrigen Fallzahlen beim Hund könnte die
aufgrund des schwierigen In-vivo-Nachweises mangelnde Diagnostik der Erkrankung sein. Zudem wird die FSME meist nicht als Differenzialdiagnose berücksichtig und abgeklärt. Aktuell steigen bei Hunden die Zahlen der für FSME-seropositiven (IgG) Tiere. In den Jahren 2010–2014 konnte beim Hund ein positiver IgG-ELISA von 4,9 Prozent (41 positiv getestete Hunde von insgesamt 835 getesteten Hunden) nachgewiesen werden, in den Jahren 2018–2021 demgegenüber 6,3 Prozent (89 positiv getestete Hunde von insgesamt 1413 getesteten Hunden). In anderen Studien variiert bei Hunden mit neurologischen Symptomen die Seroprävalenz von 0–53,6 Prozent, mit bspw. in der Schweiz 3,6–5,9 Prozent, Deutschland 2,1–42,7 Prozent und Österreich 13,3–24 Prozent.

Verlauf der Infektion bei Mensch und Hund

Selten führt das FSMEV zu neurologischen Symptomen. Ungefähr 70–98 Prozent der Infektionen bei Menschen verlaufen asymptomatisch. Etwa 20 Prozent der FSME-seropositiven
Hunde werden mit schwerwiegenden neurologischen Symptomen vorgestellt.

Eine FSME-Erkrankung verläuft sowohl bei Menschen als auch bei Hunden typischerweise
biphasisch. Nach einer Infektion sind bei Hunden in den meisten Fällen zuerst unspezifische Symptome wie Fieber, Lethargie und gastrointestinale Symptome auffällig, welche bis maximal 10 Tage andauern. Durch eine Meningoenzephalitis/-myelitis verursachte neurologische
Symptome können folgen. Hierzu zählen Ataxie, vestibuläre Symptome, Übererregbarkeit,
Nackenschmerzen, Schwäche der Nackenmuskulatur und weitere mit Läsionen im Rückenmark und/oder im Gehirn, sowie Gehirnnerven vereinbare Symptome wie reduziertes Bewusstsein, Anfälle, Gehirnnerven-Defizite, Unteres-Motor-Neuron-Symptome. Speziell die Schwäche der Nackenmuskulatur erhöht dabei den Verdacht auf eine FSME-Erkrankung bei Hunden.
Auch Blindheit, hervorgerufen durch eine Papillitis, Nervus-opticus- und/oder Chiasma-opticum
Neuritis oder Retinaablösung und peripapilläre Blutungen, kann auftreten.

Diagnostik der FSME

Die klinische Diagnosestellung einer FSME-Erkrankung gestaltet sich beim Hund wie auch beim Menschen schwierig. Eine Verdachtsdiagnose kann anhand folgender Kriterien gestellt werden: saisonales Auftreten der Erkrankung, kürzlicher Vorbericht eines Zeckenbefalls, diffuse oder multifokale ZNS-Erkrankung, entzündlich veränderter Liquor zerebrospinalis (meist mononukleäre Pleozytose), das Vorhandensein von IgM- und/oder IgG-Antikörper in Serum und/
oder Liquor zerebrospinalis, sowie das Vorliegen von kernspintomographischen Veränderungen im Gehirn und/oder Rückenmark, die vereinbar mit einer viralen Meningo-Enzephalopathie/-Myelopathie sind.

Ein typischer biphasischer Krankheitsverlauf ist beim Menschen wie folgt beschrieben: Zeckenbiss – nach 2–28 Tagen erstes Stadium/Virämie – nach 2–7 Tagen asymptomatische Phase – nach 1–21 Tagen zweites Stadium/zentralnervöse Symptome. IgG- und IgM-Antikörper werden im Verlauf der Erkrankung gebildet. Die Zeit bis zur positiven Serokonversion ist allerdings variabel, wobei erste IgM-Antikörper wenige Tage nach Beginn der Erkrankung nachgewiesen werden können und IgG-Antikörper dann innerhalb der folgenden Woche langsam ansteigen. In der Humanmedizin wird beschrieben, dass bei Patienten mit
neurologischen Symptomen (zweites Stadium) meist IgM- und IgG-Antikörper nachweisbar sind. Dabei waren in einer Studie bei 84/100 Patienten bei Einweisung Antikörper vorhanden, nach 15 Tagenbei 100 Prozent der Patienten. Fehlen allerdings die typischen zentralnervösen Symptome soll ein vierfacher Titer-Anstieg zwischen 2 Serumproben zur Diagnostik herangezogen werden.

Der Nachweis von FSME-Virus-RNA mittels einer Polymerase-Kettenreaktion(PCR)-Untersuchung ist in der frühen akuten Phase möglich. Allerdings ist eine PCR-Untersuchung in den meisten FSME-Fällen negativ. Ursächlich hierfür ist höchstwahrscheinlich die kurze Virämie-Zeit sowie die zügige Clearance des Virus. Die Virämie tritt 2–28 Tage nach Zeckenstich auf und dauert ca. 2–7 Tage an. Auch Urinproben können zur PCR-Untersuchung herangezogen werden, welche in der Humanmedizin auch in der zweiten Phase (ZNS-Manifestation) einer FSME-Erkrankung positiv sein können. Die histopathologische Untersuchung einer Biopsie von veränderten Gehirn- bzw. Rückenmarkarealen (nicht eitrige Meningoenzephalomyelitis mit Neuronophagie und Gliose in der grauen Substanz von Hirnstamm, Kleinhirn und Ventralhorn des Rückenmarks) kann die Erkrankung bestätigen, wird aber aufgrund der Invasivität nur selten durchgeführt.

Therapeutisches Vorgehen

Die Behandlung basiert auf symptomatischen Maßnahmen und beinhaltet Infusionstherapie, Ernährung und falls epileptische Anfälle vorhanden sind eine anfallssuppressive Therapie. In schweren Fällen können gehirndrucksenkende Medikation und maschinelle Beatmung notwendig sein. Der Einsatz von Corticosteroiden wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Häufig werden Corticosteroide initial zur Reduktion des Entzündungsprozesses im Gehirn/im Rückenmark eingesetzt. Ein eindeutiger Vorteil konnte allerdings bisher aufgrund fehlender Studien mit Kontrolltieren nicht dargestellt werden. In der Humanmedizin werden Corticosteroide bei Patienten mit FSME nicht routinemäßig eingesetzt.

Prognose

Etwa 33 Prozent der klinisch erkrankten Hunde versterben innerhalb der ersten 4 Monate. Bei Menschen wird eine deutlich geringere Mortalitätsrate von 2 Prozent angegeben.

Nach überstandener Erkrankung können neurologische Symptome zurückbleiben. Bei etwa 20–25 Prozent der Menschen wird nach überstandener Erkrankung über Folgeerscheinungen berichtet. Bei Hunden ist dies bei etwa 17 Prozent der Fall. Paresen zählen beim Hund zu den häufigsten Folge erscheinungen.

Zeckenschutz und Impfung

Die Erkrankungsprophylaxe besteht beim Hund aus der Ektoparasitenprophylaxe und beim Menschen aus der FSME-Impfung. Die Behandlung gegen Ektoparasiten stellt bei Hunden aufgrund der schnellen Virusübertragung während oder nach dem Biss keinen sicheren Schutz dar. Die FSME-Impfung wird bei Menschen in FSME-Risikogebieten und mit häufiger Zeckenexposition empfohlen (z. B. Hundebesitzer). Bei Hunden könnte eine Impfung aufgrund der aktuell steigenden Fallzahlen und vor allem da bei Hunden eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit besteht, Kontakt mit infizierten Zecken zu haben, eventuell sinnvoll sein. Die oft schlechte Prognose nach einer klinischen FSME-Erkrankung spiegelt die Notwendigkeit einer Impfung wider. Aktuell ist kein Impfstoff für den Hund zugelassen. In neuen Studien wird auf die Notwendigkeit eines FSME-Impfstoffes für Hunde hingewiesen und zugleich die Verträglichkeit und die Wirkung untersucht. Für den humanen Impfstoff (FSME Immun Junior Suspension, Pfizer, Pharma GmbH, Berlin) konnte für den Hund eine gute Verträglichkeit und ebenso die
Bildung von FSME-Virus-spezifischen Antikörpertitern nachgewiesen werden.

Fazit für die Praxis

Die FSME stellt beim Hund eine zunehmend auftretende neurologische Erkrankung dar, die sehr
wahrscheinlich deutlich unterdiagnostiziert ist. Die Verdachtsdiagnose wird meist aufgrund der klinischen Befunde gestellt. Befunde der MRT- und Liquoruntersuchungen bringen zusätzliche diagnostische Hinweise. Eine abschließende Diagnose ist oft erst nach der akuten Erkrankungsphase durch serologische Untersuchungen möglich. Die bisher nur symptomatische Therapie ist oft mit einer mäßig bis schlechten Überlebensrate verbunden. Umso wichtiger erscheint eine adäquate Prophylaxe.

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