128.000 Hundenamen ausgewertet: Luna und Buddy an der Spitze23. Juli 2026 (Symbolbild) Foto: privat Einer Auswertung eines Versicherungsunternehmens zufolge tragen Deutschlands Hündinnen beliebte Mädchennamen wie Emma oder Luna. Bei den Rüden belegen Buddy, Balu und Bruno die ersten drei Ränge. Doch nicht alle Vierbeiner haben einen derart bodenständigen Namen. Versuch einer humoristischen Annäherung. So regieren bei den männlichen Tieren auch Götter die Namensgebung mit. Namen wie Odin, Zeus und Loki finden sich weit oben im Ranking. Die Benennung eines männlichen Tieres nach einem Gott sollte uns zumindest zum Schmunzeln bringen. Könnte es sein, dass die traditionelle Verherrlichung des männlichen Geschlechts doch noch in vielen Köpfen verankert ist und die gegenwärtig eher schwer zu besetzende Rolle quasi stellvertretend dem Vierbeiner aufgenötigt wird? Dieser Gedankengang wird noch durch das unerwartete Comeback altbacken anmutender Namen wie Käthe, Erna, Hilde und Bärbel für weibliche Tiere unterstrichen. Noch interessanter freilich wird es, wenn sich neben Schokoriegeln auch Spirituosen in der Namensgebung wiederfinden. Was genau möchte uns der „Erfinder“ des Namens mitteilen? Bildquelle: Uelzener Wahl des Hundenamens – Träumen muss erlaubt sein Die Uelzener Versicherungen haben knapp 128.000 Hundenamen ausgewertet. Das Ergebnis: Klassiker wie Luna und Buddy führen das Ranking an. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt eine überraschende Vielfalt, die von nordischen Göttern über britische Detektive bis zu Komponisten und Schokoriegeln reicht. Bei den Hündinnen führt Luna (2.099 Nennungen) das Ranking mit großem Abstand an, gefolgt von Emma (1.352) und Bella (1.210). Bei den Rüden belegt Buddy (1.060) den ersten Platz, mit Balu (918) und Bruno (811) dicht auf den Fersen. Göttliche und geniale Gesellschaft auf vier Pfoten Viele Hundebesitzer in Deutschland lassen sich von der nordischen und griechischen Mythologie inspirieren. Der Allvater der nordischen Götter Odin ist mit 362 Nennungen der weitaus beliebteste Gottesname für Rüden und landet damit in den Top 25. Ihm folgen Loki, der nordische Trickster, sowie Zeus, Ares und Apollo aus dem griechischen Himmelsreich. Auch große Genies aus Wissenschaft und Kultur dienen als Vorbilder – wie der berühmte Physiker Einstein. Goethe, Mozart und Da Vinci sind ebenfalls vertreten, was die deutschen Vierbeiner zumindest nominell in die erlesene kulturelle Gesellschaft rückt. Zwischen Tradition und Popkultur Neben modernen Top-Namen wie Luna, Emma und Bella zeigt sich eine große Bandbreite. Hundehalter orientieren sich an altdeutschen Namen wie Erna, Käthe und Hilde sowie an Figuren aus Literatur, Film und Fernsehen. Dazu gehören etwa Asterix-Helden wie Obelix und Idefix, Athos und Aramis aus Die drei Musketiere oder Sherlock und Watson. Ebenso finden sich Bambi aus dem gleichnamigen Disney-Film, die Amateurdetektivin Miss Marple von Agatha Christie, Khaleesi aus Game of Thrones oder Peppa aus der Zeichentrickserie rund um die Schweinchenfamilie Wutz in den Daten. Kaum verwunderlich: Auch Snoopy, der berühmteste Hund der Comicwelt, ist mit dabei. Süßigkeiten und Getränke hoch im Kurs Bekannt und mit süßem Genuss verbunden sind Hundenamen wie Milky, Bounty oder Toffee. Hier wird schnell deutlich, was des Hundehalters Lieblingsnascherei ist. Auch Namen wie Whisky, Tequila und Pepsi sind auf der Liste vertreten und offenbaren, dass wohl auch die Getränkekarte zur Namensfindung beiträgt.
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