150. gynäkologischer Eingriff per Da-Vinci-Operationssystem

Das Team der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg überreichte Blumen und freute sich mit der Patientin über einen gelungenen 150. gynäkologischen Eingriff per Da-Vinci-Operationssystem: Stellvertreter des Ärztlichen Direktors Prof. Dr. Florin-Andrei Taran, Funktionsoberarzt Dr. Peter Jungmann, Patientin Frau B. und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Ingolf Juhasz-Böss (v.l.n.r.). Bildrechte: Universitätsklinikum Freiburg

Patientinnen profitieren am Universitätsklinikum Freiburg von der Erfahrung mit der minimalinvasiven Technik des Da-Vinci-Operationsteams, welche eine schnelle und komplikationsarme Genesung ermöglicht.

An der Klinik für Frauenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg wurde Mitte November die 150. Patientin erfolgreich mit Hilfe des computer-assistierten Robotersystems Da-Vinci operiert. Diese Technik wurde in der Klinik für Frauenheilkunde vor weniger als zwei Jahren etabliert. Dank des derzeit modernsten OP-Roboters lassen sich gut- und bösartige Tumorerkrankungen der Gebärmutter in Freiburg seitdem minimalinvasiv und besonders schonend operieren. Die 150. Patientin Frau B. konnte bereits am zweiten Tag nach dem Eingriff wohlauf nach Hause entlassen werden.

Schonender Eingriff und rasche Genesung

„Ich freue mich sehr, dass wir unseren Patientinnen Eingriffe mit diesem sehr präzisen, aber hochkomplexen System mit so viel Routine anbieten können. Der Blutverlust während der Operation ist gering, die Wundheilung rasch und die Genesung verläuft in den allermeisten Fällen komplikationsarm und mit deutlich weniger Schmerzen“, sagt Prof. Dr. Ingolf Juhasz-Böss, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg. Bei jeder Patientin werde individuell unter Berücksichtigung der persönlichen Krankengeschichte geprüft, welche Art von Eingriff am besten passe, so Juhasz-Böss.

Exakte Schnitte dank hochauflösender Bilder und feinjustierter Steuerung

Das Da-Vinci-Operationssystem besteht es aus mehreren feinbeweglichen Armen, an denen sich minimal-invasive Instrumente und ein steuerbares Videosystem befinden. Dieses liefert hochauflösende 3D-Aufnahmen mit bis zu zehnfacher Vergrößerung. Der OP-Roboter ermöglicht den Chirurgen besonders exakte Schnitte, die mit der menschlichen Hand kaum durchführbar sind. Gesteuert werden Kamera und Operationsarme von den Chirurgen auf einer Konsole, mit der die Bewegungen des Fingers exakt auf die Roboterarme übertragen werden. „Der Roboter ist wie ein verlängerter, optimierter Arm, der unsere Anweisungen ausführt“, erklärt Juhasz-Böss.