18,3 Millionen Landesförderung für den Produktionsausbau von Labordiagnostik für Corona-Tests9. September 2020 Foto: © magele-picture – Adobe Stock NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart besuchten Produktionsstandort des Biotech-Unternehmens QIAGEN in Hilden. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Biotech- und Gendiagnostikunternehmen QIAGEN mit 18,3 Millionen Euro. Das Geld fließt in den Ausbau der Produktionskapazitäten für Corona-Labordiagnostik. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart besuchten den Hildener Produktionsstandort um sich ein Bild über die Fortschritte zu machen. Derzeit arbeitet das Unternehmen an einem Schnelltest zum Nachweis von SARS-CoV-2-spezifischen Antigenen für den europäischen Markt. Laumann begrüßt die Erweiterung der Produktionslinien für Testreagenzien hier in Nordrhein-Westfalen: „Die Testung auf SARS-CoV-2 ist ein elementarer Bestandteil der Pandemiebekämpfung. Nur so können wir Infektionsketten frühzeitig erkennen und unterbrechen. Die Anzahl an Corona-Tests ist in den letzten Wochen stark ausgebaut worden, so ist es nur folgerichtig, dass die Landesregierung auch den Nachschub an Reagenzien im Blick behält.“ Wirtschaft und Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: „QIAGEN ist eine nordrhein-westfälische Erfolgsgeschichte. Es zeigt, wie junge, engagierte Forscher ein innovatives Start-up gründeten, aus dem jetzt ein erfolgreicher, börsennotierter internationaler Konzern gewachsen ist. QIAGEN hat Pionierarbeit in dem damals noch in den Kinderschuhen steckenden Forschungsgebiet geleistet – heute ist Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit der stärksten Biotech-Industrie.“ „Diese Investitionen dienen unserem Ziel, das umfassendste Portfolio an COVID-19-Testlösungen anzubieten, um den vielen unterschiedlichen Testanforderungen in der globalen Pandemiebekämpfung Rechnung zu tragen“, sagte Roland Sackers, Finanzvorstand von QIAGEN. „Wir danken der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen für ihre schnelle Investitionszusage und die großzügige Unterstützung. Diese Investitionen werden dem Wirtschafts- und Technologiestandort Nordrhein-Westfalen zugutekommen und QIAGENs Wachstum in Hilden und an anderen Standorten auch über das Ende der Pandemie hinaus unterstützen. Unser größter Dank gilt jedoch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren unermüdlichem Einsatz es zu verdanken ist, dass wir die Erhöhung der Produktionskapazitäten in Rekordzeit stemmen können. Ihr Engagement zeigt einmal mehr, wie ernst es uns mit unserer Vision ist, Verbesserungen in der Lebensqualität möglich zu machen.“
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