3,2 Millionen Euro Förderung für Göttinger Nachwuchsforscher12. Februar 2019 ERC Starting Grants für ENI-Göttingen-Nachwuchsgruppenleiter: Dr. Caspar Schwiedrzik (l.) und Dr. Brett Carter. (Foto: umg/mischke) Dr. Caspar Schwiedrzik und Dr. Brett Carter vom European Neuroscience Institute Göttingen (ENI-G) erhalten Förderung durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) in Höhe von rund 1,9 und 1,3 Millionen Euro. Zwei junge Forscher am European Neuroscience Institute Göttingen (ENI-G) haben mit ihren Projektanträgen im Auswahlverfahren um eine Förderung durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) überzeugt. Dr. Caspar Schwiedrzik und Dr. Brett Carter erhalten jeweils einen Starting Grant des ERC. Beide sind Nachwuchsgruppenleiter am ENI Göttingen. Ihre Forschungsvorhaben zu neurowissenschaftlichen Fragen werden mit jeweils rund 1,9 und 1,3 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. Dr. Caspar Schwiedrzik, Gruppenleiter am European Neuroscience Institute Göttingen (ENI-G) und am Deutschen Primatenzentrum (DPZ), erhält den Starting Grant des ERC für seinen Projektantrag „Specificity or generalization? Neural mechanisms for perceptual learning with variability (VarPL)“. Das Projekt untersucht, wie das Sehen durch variable Signale aus der Umwelt beeinflusst wird und wie darüber die Wahrnehmung verbessert werden kann. Für seine Forschung vergleicht Schwiedrzik die neuronalen Grundlagen des Lernens bei Menschen und Rhesusaffen. Dabei kombiniert er Verhaltensversuche mit Magnetresonanztomographie und extrazellulären elektrophysiologischen Untersuchungen, die die Aktivität einzelner Nervenzellen messen. Dr. Brett Carter, Gruppenleiter am European Neuroscience Institute Göttingen (ENI-G), erhält den Starting Grant des Europäischen Forschungsrats für seinen Projektantrag „Novel NMDA receptor signaling in cortical synaptic depression (No-velNMDA)“. Carter hat eine neue Art der Signalgebung der NMDA-Rezeptoren entdeckt. Ziel dieses Projektes ist es, die zellulären Prozesse der Signalgebung zu verstehen, die synaptischen Veränderungen als Reaktion auf Erfahrungen zugrunde liegen. Dabei kombiniert der Forscher elektrophysiologische Aufzeichnungen mit modernsten bildgebenden Verfahren, um Veränderungen der synaptischen Funktion auf der Ebene einzelner Synapsen zu messen.
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