500. urologischer Eingriff per Da-Vinci-Operationssystem am Freiburger Uniklinikum4. Dezember 2020 Christian Gratzke steuert das DaVinci-System von der Konsole im Hintergrund aus. Foto: Universitätsklinikum Freiburg / Britt Schilling An der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Freiburg wurde Ende November der 500. Patient erfolgreich mit Hilfe eines Computer-assistierten Robotersystems operiert. Diese Technik wurde von der Klinik für Urologie vor weniger als zwei Jahren am Universitätsklinikum Freiburg etabliert. Dank des derzeit modernsten OP-Roboters können Prostatakrebs und Nierenkrebs nach Angaben des Freiburger Klinikums seitdem minimalinvasiv und besonders schonend operiert werden. Innerhalb dieser Zeit wurde der OP-Roboter auch in anderen Fachrichtungen etabliert. Diese klinische Routine zahle sich für Patienten in einer sehr hohen Präzision des Eingriffs und damit direkt verbunden einer hohen Patientensicherheit und optimaler Genesung aus. Das Universitätsklinikum Freiburg sei derzeit das einzige Klinikum in Südbaden, das dieses Robotersystem einsetzt, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Geringer Blutverlust und weniger Nebenwirkungen „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Patienten die Nutzung dieses sehr präzisen, aber hochkomplexen Systems mit so viel Routine anbieten können. Von der hohen Qualität unserer Arbeit profitieren die Patienten sehr direkt. Der Blutverlust während der Operation ist gering und die Genesung verläuft in den allermeisten Fällen schnell und komplikationsarm“, sagt Prof. Christian Gratzke, Ärztlicher Direktor die Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Freiburg. „Natürlich prüfen wir bei jedem Einzelnen sehr genau, welche OP-Methode für ihn am besten ist“, betont Gratzke. Das Da-Vinci-Operationssystem verfügt über ein steuerbares Videosystem, das hochauflösende 3-D-Aufnahmen mit bis zu zehnfacher Vergrößerung liefert. Zusätzlich besteht es aus mehreren feinbeweglichen Armen: Sie ermöglichen den Chirurgen besonders exakte Schnitte, die mit der menschlichen Hand kaum durchführbar sind. Gesteuert werden Kamera und Operationsarme vom Chirurgen auf einer speziell dafür entwickelten Konsole, mit der die Bewegungen des Fingers auf die Roboterarme übertragen werden. (Universitätsklinikum Freiburg / ms)
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