96. DGHNO-KHC-Kongress unter dem Motto „Individualisierung versus Standardisierung“27. Januar 2025 Foto: Nikolay N. Antonov/stock.adobe.com Vom 28. bis 31. Mai 2025 lädt die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) nach Frankfurt am Main ein. Für Kongresspräsident Prof. Timo Stöver steht die zunehmende Individualisierung von Behandlungsansätzen im Fokus. Das diesjährige Motto bietet neben dem wissenschaftlichen Diskurs auch die Möglichkeit zur gesundheitspolitischen Standortbestimmung. Für Kongress- und HNO-Gesellschaftspräsident Prof. Timo Stöver wird der anstehende Kongress daher eine wichtige Plattform, wie Bedarfsplanung, Ressourcenknappheit und erhöhte Qualitätsansprüche mit den Anforderungen einer standardisierten Versorgung in Einklang gebracht werden können. „Hier ergeben sich eine Vielzahl von Widersprüchen und scheinbar unauflösbaren Gegensätzen, die aber gleichzeitig ein enormes Entwicklungspotential für unser, seit jeher kontinuierlichen Veränderungen ausgesetztes, Fachgebiet darstellen”, erklärt Stöver, Experte für Cochlea-Implantate. Die Tagung bietet ein umfassendes Programm mit Vorträgen, Workshops und Posterpräsentationen zu aktuellen Entwicklungen in der HNO-Heilkunde. In der fast 100-jährigen Geschichte der Fachgesellschaft ist Frankfurt zum ersten Mal Austragungsort der DGHNO-KHC-Jahresversammlung. Weitere Schwerpunkte sind: Cochlea-Implantate: Neueste Technologien und individuelle Anpassung Diagnostik und Therapie des Schwindels Diagnostik: Innovative Verfahren für eine präzise Patientenversorgung Onkologie: Fortschritte in der Behandlung von Kopf- und Hals-Tumoren, Medikamentöse Tumortherapie
Mehr erfahren zu: "Kopf-Hals-Tumorzentrum Dresden setzt auf personalisierte und interdisziplinäre Krebsmedizin" Kopf-Hals-Tumorzentrum Dresden setzt auf personalisierte und interdisziplinäre Krebsmedizin Komplexe Fälle in der Kopf-Hals-Onkologie und veränderte Patientenprofile erfordern individuellere Therapie. Das Kopf-Hals-Tumorzentrum der Uniklinik Dresden setzt auf interdisziplinären Austausch mit Zuweisenden und Fachkollegen.
Mehr erfahren zu: "iGAS-Infektionen: Antibiotika bei Halsschmerzen ohne Effekt auf Inzidenz" iGAS-Infektionen: Antibiotika bei Halsschmerzen ohne Effekt auf Inzidenz Bei unkomplizierten Halsschmerzen haben Antibiotika nur einen sehr begrenzten Effekt auf die Ausbreitung von Streptokokken oder die Inzidenz invasiver Streptokokken-Infektionen (iGAS). Zu diesem Ergebnis kommt eine schwedische Studie.
Mehr erfahren zu: "Mikroplastik verändert Reaktion des Körpers auf Allergene" Mikroplastik verändert Reaktion des Körpers auf Allergene Eine Studie am Mausmodell zeigt den Einfluss von Mikroplastik-Partikeln auf Immunantwort und Entzündungen der Atemwege: Die Partikel bleiben in der Lunge der Mäuse und kann die Allergie-Immunreaktion verändern.