Abkehr vom Glimmstängel senkt das Alzheimer-Risiko um 15 Prozent7. März 2025 © New Africa – stock.adobe.com (Symbolbild) Nach einer Krebsdiagnose ändern viele Betroffene ihre Rauchgewohnheiten. Ein Forscherteam aus Südkorea hat nun untersucht, wie sich diese Änderung des Lebensstils auf das Demenzrisiko von Krebsüberlebenden auswirkt, und dabei ein um 15% verringertes Risiko für die neurodegenerative Erkrankung gefunden, wenn die ehemaligen Krebspatienten mit dem Rauchen aufhörten. In ihre Studie hatten Hyeok-Hee Lee vom Yonsei University College of Medicine in Seoul, Südkorea, und Kollegen 558.127 Personen eingeschlossem, bei denen im Alter von ≥20 Jahren Krebs diagnostiziert worden war und die ≥3 Jahre überlebten. Die Teilnehmer wurden in 4 Gruppen eingeteilt: 1. dauerhafte Nichtraucher, 2. neu beginnende/rückfällige Raucher, 3. ehemalige Raucher und 4. dauerhafte Raucher. Das Demenzrisiko jeder Gruppe bewerteten die Autoren mithilfe eines ursachenspezifischen Cox-Modells. Nach der Krebsdiagnose begannen 2,3% der ursprünglichen Nichtraucher mit dem Rauchen bzw. wurden rückfällig, während 51,7% der Raucher vor der Diagnose mit dem Rauchen aufhörten. Im Vergleich zu den dauerhaften Nichtrauchern hatten diejenigen, die mit dem Rauchen begannen/rückfällig wurden, ein um 29%, diejenigen, die mit dem Rauchen aufhörten, ein um 11% und diejenigen, die das Rauchen beibehielten, ein um 31% höheres Demenzrisiko. Im Vergleich zu dauerhaften Rauchern war das Demenz-Risiko der Patienten, die nach der Krebsdiagnose mit dem Rauchen aufhörten, um 15% niedriger. Fazit Etwa die Hälfte der Raucher, die vor der Krebsdiagnose geraucht haben, hat nach der Krebsdiagnose das Rauchen aufgegeben. Die Raucherentwöhnung war mit einem um 15% verringerten Demenzrisiko verbunden. (ej) Autoren: Lee HH et al. Korrespondenz: Hokyou Lee; [email protected] Studie: Post-diagnosis smoking habit change and incident dementia in cancer survivors. Quelle: Alzheimers Dement 2024 Oct;20(10):7013–7023. Web: https://doi.org/10.1002/alz.14180
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