Adapter für Inhalator soll Asthma-Patienten helfen5. Oktober 2017 Die ersten Prototypen: Dr. Steffen Ortmann zeigt die beiden Geräte, wie sie vom IHP im Rahmen des EU-Projekts „myAirCoach“ entwickelt und hergestellt wurden. Foto: © IHP/ 2017 Das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder) präsentiert auf der diesjährigen CeBIT Prototypen, die Asthma-Patienten helfen sollen, ihren Inhalator richtig zu bedienen und Umweltparameter festzuhalten, die Asthmaanfälle auslösen können. „Bislang gibt es keine Studie, die diese beiden Punkte umfassend in Kombination miteinander berücksichtigt – es fehlt an aussagekräftigen Zahlen“, berichtet IHP-Wissenschaftler Dr. Steffen Ortmann. Um jedoch diese verlässlichen Statistiken zu erhalten und zugleich Patienten gezielt Hilfestellungen zu geben, forscht er in einem internationalen Team, bestehend aus zwölf Partnern aus sieben Ländern im Rahmen des Projektes „myAirCoach“. Dieses läuft bereits seit dem vergangenen Jahr und ist auf drei Jahre angelegt. Es wird mit rund 4,5 Millionen Euro von der Europäischen Union gefördert. Zu den Partnern zählen verschiedene Forschungseinrichtungen, Universitätskliniken, Universitäten und die Europäische Gesellschaft für Allergien und Atmenwegserkankungen (EFA). „Das IHP ist maßgeblich an dem Projekt beteiligt und hauptverantwortlich für die mobile Sensorik und die Funkübertragung“, sagt Prof. Dr. Bernd Tillack, wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer des IHP. So haben die Forscher den Adapter, welcher als Aufsatz für gängige Inhalatoren anwendbar ist, entwickelt und erste Prototypen nach nur rund zwei Jahren gefertigt. Derzeit laufe noch ein Patentantrag. Auf der CeBIT stellt nun Dr. Steffen Ortmann diese erstmals der Öffentlichkeit vor. Zusammen mit weiteren Teammitgliedern aus Schweden und Griechenland wird der IHP-Wissenschaftler an allen drei Tagen vor Ort sein. Link: Weitere Informationen zu „myAirCoach”
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