Amerikanische Faulbrut im Landkreis Straubing-Bogen festgestellt

Der heutige Weltbienentag soll auch dazu beitragen, den Schutz der ökologisch wichtigen Tiere zu verbessern. (Symbolbild) Foto: © topo84 – stock.adobe.com

In Geiselhöring wurde die Amerikanische Faulbrut nachgewiesen. Im Umkreis von zwei Kilometern sind nun alle Imker gefordert. Warum es jetzt auf schnelles Handeln ankommt.

Wegen des Ausbruchs der Amerikanischen Faulbrut hat der Landkreis Straubing-Bogen einen Sperrbezirk zur Eindämmung der Krankheit eingerichtet. In Geiselhöring sei die hochinfektiöse Bienenkrankheit nachgewiesen worden, teilte das Landratsamt Straubing-Bogen mit.

In einem Radius von zwei Kilometern müssen Bienenvölker und Bienenbestände unverzüglich auf die Krankheit untersucht werden. Alle Menschen mit Bienen müssen dem Veterinäramt die Anzahl und die Standorte ihrer Völker melden.

Nach Angaben des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit, des Friedrich-Loeffler-Instituts, wird die Amerikanische Faulbrut durch ein sporenbildendes Bakterium verursacht, das Larven angreift. Das Bienenvolk könne dann nicht schnell genug neue Arbeitsbienen aufziehen, was zu einer Schwächung und unter Umständen zum Absterben des Volkes führe. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich.

Weitere Informationen zur Amerikanischen Faulbrut (inklusive Bildmaterial) sind auf der Website des Friedrich-Loeffler-Institutes zu finden:

Amerikanische Faulbrut | Friedrich-Loeffler-Institut