Ausgezeichnete Herzforschung14. Dezember 2018 Bild: © Oleksandr Moroz – fotolia.com Dr. Rasmus Rivinius vom Universitätsklinikum Heidelberg erhält eine Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Höhe von 50.000 Euro. Der Nachwuchswissenschaftler und Assistenzarzt forscht zu Herzrhythmusstörungen nach Herztransplantationen. Wie häufig leiden Patienten nach Herztransplantation an Vorhofflimmern? Was sind die Risikofaktoren dafür und wie beeinflusst Vorhofflimmern den Therapieverlauf? Diesen Fragestellungen geht Rivinius, Assistenzarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Medizinische Universitätsklinik Heidelberg, in seinem Forschungsprojekt nach und setzte sich damit im Wettbewerb um die Forschungsförderung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) für Nachwuchswissenschaftler durch: Seine Arbeiten werden mit 50.000 Euro für den Zeitraum von einem Jahr unterstützt. Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation der Arbeitsgruppen „Klinische Herztransplantation“ (Leitung Dr. Philipp Ehlermann) und „Molekulare und translationale kardiale Elektrophysiologie“ (Leitung Prof. Dierk Thomas) der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie. Herzrhythmusstörungen sind ein weit verbreiteter Risikofaktor bei Patienten nach Herztransplantation. Die häufigste und klinisch wichtigste Herzrhythmusstörung ist Vorhofflimmern. Trotz ihrer Häufigkeit sind Herzrhythmusstörungen nach Herztransplantation ein bisher wenig bearbeitetes Forschungsgebiet, das jedoch großes Potential zur Verbesserung der Patientennachsorge und Therapie nach einer Herztransplantation birgt. Durch die Vergabe dieses Forschungsstipendiums fördert die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Kardiologie und die translationale klinische Forschung. Ziel ist es, jungen Wissenschaftlern einen Einstieg in kompetitive Forschungsbereiche und die Vorarbeiten für die Einwerbung weiterer Fördermittel zu ermöglichen.
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