Bayern drängt Gesundheitsminister Linneman zu schnellem Bürokratieabbau18. August 2026 Die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach fordert beim Bürokratieabbau in Krankenhäusern mehr Tempo. Illustration: © bluedesign – stock.adobe.com Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) drängt bei der Bundesregierung auf Bürokratieabbau in Krankenhäusern. Gesundheitsminister Dr. Carsten Linnemann (CDU) fordert sie auf, die Entlastung müsse zügig kommen. Gerlach betont, die Krankenhäuser stünden derzeit vor großen Herausforderungen und unter starkem finanziellem Druck. Deshalb habe sie sich beim neuen Bundesgesundheitsminister Linnemann dafür eingesetzt, dass das angekündigte Entbürokratisierungsgesetz nun schnell komme. Bürokratieabbau schafft Freiräume für die Versorgung „Wir brauchen massive Erleichterungen bei den bürokratischen Anforderungen und personellen Vorgaben in den Kliniken“, meint Gerlach. Ausufernde Bürokratie binde „wertvolle Zeit und Ressourcen“, die bei der Patientenversorgung dringend gebraucht würden. Wichtig sei sowohl eine Entlastung des ärztlichen als auch des Pflegepersonals. Hohe Erwartungshaltung an Gesetz zum Bürokratieabbau Gerlach verwies darauf, dass die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) einen konkreten Gesetzentwurf zur Entbürokratisierung noch für diesen August in Aussicht gestellt hätte – mit Entlastungen in hoher dreistelliger Millionenhöhe. Die Erwartungshaltung der Krankenhäuser an eine zeitnahe Umsetzung sei dementsprechend hoch. Erzielte Nachbesserungen für Kliniken reichen noch nicht Die bayerische Gesundheitsministerin fügte hinzu: „Uns allen muss bewusst sein, dass die Kliniken sowohl durch die Krankenhausreform als auch durch die Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung unter großem Druck stehen.“ Sie sei froh, dass durch das Drängen mehrerer Bundesländer noch „spürbare Nachbesserungen“ für die Krankenhäuser hätten erreicht werden können. Gerlach: „Das war ein wichtiger Erfolg, der aber nicht ausreicht.“
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