Bereitschaftsdienstreform der KV Bayerns: BFAV startet Umfrage unter Vertragsärzten17. Oktober 2017 Illustration: © Björn Wylezich – Fotolia.com Der Bayerische Facharztverband (BFAV) will vor dem für 2018 geplanten Rollout der Bereitschaftsdienstreform der KV Bayerns (KVB) im Freistaat die Kollegen zu den bisher gemachten Erfahrungen befragen. Nächstes Jahr soll nach den Plänen der KVB das bislang in Pilotregionen getestete Modell auf ganz Bayern ausgerollt werden. Zuvor aber sollten die Ergebnisse einer hierzu vom BFAV gestarteten Befragung eingebracht werden, so Verbandssprecher Dr. Wolfgang Bärtl aus Neumarkt /Opf. – Welche Erfahrungen haben die Ärzte aus den Pilotregionen bislang gemacht und was erwarten sie in der Zukunft? – Wie zufrieden sind die bayerischen Vertragsärzte wirklich mit dieser Bereitschaftsdienstreform? – Fühlen Sie sich von der KVB richtig ernst genommen und welche Verbesserungsvorschläge könnten in den Prozess noch eingebracht werden? Zu diesen Fragen, so heißt es, werde der BFAV in den kommenden Wochen eine Umfrage bei den bayerischen Vertragsärzten durchführen. „Nur wenn wir die Meinung und Kritikpunkte unserer Kollegen kennen, können wir gegebenenfalls in der Vertreterversammlung der KVB noch gegensteuern“, ruft Bärtl die Kollegen zur regen Teilnahme auf. „Die Vergrößerung und Zusammenlegung von Dienstbereichen, der Bereitschaftsdienst – oder besser gesagt Portalpraxen – an ausgewählten Klinikstandorten, täglich Präsenzdienste der Niedergelassenen in diesen Portalpraxen, deutlich weitere Strecken im Fahrdienst mit von der KV gestellten Pkw und Fahrern unterschiedlichster Qualität, zentralistische Diensteinteilung durch die KV ohne regionale Gestaltungsmöglichkeiten sind die Hauptkritikpunkte, die immer derzeit aus den Versuchsregionen zu hören sind“, fasst Bärtl die Bedenken zusammen, die den Verband dazu animiert hätten, die aktuelle Umfrage zu starten. Bürgermeister beklagten parallel dazu die mangelnde Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, wenn ihre regionalen Zentren bei der Vergabe der Bereitschaftsdienstpraxen nicht berücksichtigt würden, wie jüngst in Regen oder Miltenberg, ergänzt BFAV-Vorsitzende Dr. Ilka Enger. Der Verband will die Anregungen und Ergebnisse bei der KVB-Vertreterversammlung im Herbst (18. November) einbringen, „um die Verantwortlichen dort bei ihrer Optimierung zu unterstützen“. Quelle: BFAV
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