Biomedizinforschung- und Technik-Tagung in Hannover6. November 2017 Foto: ©TIMDAVIDCOLLECTION, fotolia.com Der Fokus der „3rd International Conference on Biomedical Technology“ liegt auf der personalisierten Medizin. Verantwortlich für die Tagung sind Prof. Peter Wriggers, Vizepräsident für Forschung und Leiter des Instituts für Kontinuumsmechanik an der Leibniz Universität, und Prof. Thomas Lenarz, stellvertretender Sprecher des Exzellenzclusters Hearing4all und Direktor der HNO-Klinik der MHH. Wie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler personalisierte Implantate verbessern? Wie reagiert die Haut, wie reagieren Knochen auf moderne Implantate? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt einer international hochkarätig besetzten Fachtagung, die vom 6. bis 8. November 2017 gemeinsam von der Leibniz Universität Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im Cortyard Hotel am Maschsee, Arthur-Menge-Ufer 3, 30169 Hannover, ausgerichtet wird. Die „3rd International Conference on Biomedical Technology“ widmet sich insbesondere der personalisierten Medizin. In den vergangenen Jahren haben die Fortschritte im Bereich des Computer-Aided Engineering, der Materialwissenschaften und der Produktionstechnologie neue Möglichkeiten für die Entwicklung der personalisierten Medizin eröffnet. Die speziellen Anforderungen an fremde Materialien und Substanzen im menschlichen Körper erfordern jedoch ein tiefes Verständnis aller Prozesse und einen intensiven Informationsaustausch zwischen Spezialisten aus vielen Disziplinen. Diese Konferenz bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Bereichen der Biomedizinforschung und –technik zusammen, beispielsweise aus der Medizin, den Ingenieurwissenschaften, der Informatik und den Naturwissenschaften. Der Fokus liegt auf der Erforschung lebender und biologischer Systeme, der Entwicklung und Herstellung neuer Implantate und Komplikationen der patientenspezifischen Medizin. Die Konferenzsprache ist Englisch. Die Leibniz Universität Hannover kooperiert in zahlreichen Projekten eng mit der Medizinischen Hochschule. Diese interdisziplinäre Forschungskooperation stärkt insbesondere den Forschungsschwerpunkt Biomedizinforschung und -technik nachhaltig. Wesentliche Grundlagen hierfür bilden das Exzellenzcluster REBIRTH (gemeinsam mit der MHH) sowie das Exzellenzcluster Hearing4all (an dem neben der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg die Leibniz Universität und die Medizinische Hochschule Hannover beteiligt sind).
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