Bis 2030: Eine Welt ohne Trachom28. Januar 2026 Trachomfrei bis 2030: Dieses Ziel verkündet die Christoffel Blindenmission anlässlich des Welttages der Vernachlässigten Tropenkrankheiten am 30. Januar. Illustration: © Arif Wijanarko-stock.adobe.com Anlässlich des Welttages der Vernachlässigten Tropenkrankheiten am 30. Januar hat sich die Christoffel-Blindenmission (CBM) ein Ziel gesetzt: Sie will dazu beitragen, die Augeninfektion Trachom bis 2030 weltweit zu besiegen. Einst war die bakterielle Augeninfektion auch in Deutschland ein Problem. Weltweit ist sie noch immer für das Erblinden von 1,9 Millionen Menschen verantwortlich. Zum Welttag der Vernachlässigten Tropenkrankheiten (NTD) am 30. Januar verkündet die CBM: Trachomfrei 2030! Bis Ende des Jahres 2030 soll Trachom kein Risiko mehr sein – weltweit. Die CBM hat sich fest vorgenommen, gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Infektionskrankheit zu bekämpfen, die so viel Leid über die Menschen bringt. In Burundi hat die CBM es bereits geschafft. Das ostafrikanische Land feiert am 30. Januar, dass Trachom kein endemisches Problem mehr ist. Trachom: Erfolge feiern und weiterkämpfen Die CBM hat mitgewirkt, Ägypten und Pakistan von Trachom zu befreien. Nun kann sie auch den Sieg über die Krankheit in Burundi feiern. Die CBM hat dort seit 2007 unter anderem über eine Million Menschen mit Medikamenten gegen die Krankheit versorgt und lokale medizinische Fachkräfte zur Bekämpfung der Augenkrankheit ausgebildet. Am Tag der vernachlässigten Tropenkrankheiten feiert sie mit der Regierung Burundis, dass Trachom dort jetzt kein Gesundheitsproblem mehr darstellt. Rund 30 Länder haben es geschafft, Trachom zu besiegen. Doch immer noch hat die CBM gemeinsam mit der WHO einiges zu tun, bis die Augenkrankheit im Jahr 2030 weltweit endlich kein endemisches Risiko mehr ist. Besonders schwer betroffen ist Äthiopien. 64 Prozent der globalen Trachom-Fälle gibt es in dem Land. Dort leben immer noch 66 Millionen Menschen mit dem Risiko, an Trachom zu erkranken.
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