Blutdruck ab 130 mmHg im mittleren Alter: Erhöhtes Demenzrisiko12. Dezember 2018 © freshidea – fotolia.com Einer neuen Studie zufolge geht ein systolischer Blutdruck (SBP) von ≥130 mmHg im Alter von 50 Jahren – unterhalb des üblichen Hypertonie-Schwellenwerts von ≥140 mmHg – mit einem erhöhten Demenzrisiko einher (Hazard Ratio [HR] 1,38; 95 %-Konfidenzintervall [95%-KI] 1,11–1,70). Bei diesen Personen sei das zusätzliche Risiko unabhängig von kardiovaskulären Erkrankungen (CVD), erläutert das Team um Dr. Jessica G. Abell (ohne CVD: HR 1,47; 95 %-KI 1,15–1,87). Teilnehmer, die im Alter von 45–61 Jahren länger einen SBP ≥130 mmHg hatten, wiesen im Vergleich zu jenen ohne oder mit geringer Exposition ein erhöhtes Demenzrisiko auf (HR 1,29; 95 %-KI 1,00–1,66). Lag der Blutdruck erst mit 60 oder 70 Jahren oberhalb dieser Schwelle, war ein Zusammenhang nicht zu beobachten. Autoren: Abell JG et al. Korrespondenz: Archana Singh-Manoux; [email protected] Studie: Association between systolic blood pressure and dementia in the Whitehall II cohort study: role of age, duration, and threshold used to define hypertension Quelle: Eur Heart J 2018;39(33):3119–3125. Web: dx.doi.org/10.1093/eurheartj/ehy288
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