Bpt: Aktuelle Gehaltsuntergrenzen für angestellte Tierärztinnen und Tierärzte9. Januar 2025 (Symbolbild) Foto: © Elnur – stock.adobe.com Die Delegiertenversammlung des bpt hat am 14. November 2024 in Hannover neue Empfehlungen für die Gehaltsuntergrenzen angestellter Tierärzte beschlossen. Zu beachten ist, dass Gehaltsuntergrenzen keine Gehaltsempfehlungen sind, so der bpt. Die neuen Zahlen wurden im Arbeitskreis Angestellte Tierärzte des bpt zwischen tierärztlichen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ausgehandelt. Sie berücksichtigen die Auswirkungen der Inflation und bedeuten einen günstigeren Gehaltsverlauf insbesondere für langzeitangestellte Tierärztinnen. Damit sind die Gehaltsuntergrenzen nun in moderatem Rahmen endlich auch an die verbesserte Einnahme-Situation in der Tierarztbranche durch die Erhöhung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im Jahr 2022 adaptiert worden, wie der bpt mitteilt. Der Arbeitskreis Angestellte Tierärzte des bpt handelt alle zwei Jahre „GehaltsUNTERgrenzen für angestellte Tierärzte“ zwischen Inhabern und Angestellten neu aus. Diese Zahlen würden oft als Durchschnittswert oder Gehaltsempfehlungen fehlinterpretiert. Es scheine zu bequem zu sein, sie als Richtschnur für eine Gehaltsverhandlung zu verwenden – und da würden aus den „Untergrenzen“ schnell ohne viel Federlesen „Gehaltsempfehlungen“. (Die Auflistung der aktuellen GehaltsUNTERgrenzen ist unter dem zweiten Link einzusehen.) Der bpt legt seit Jahren Wert darauf, das ärgerliche Missverständnis aufzuklären, denn gerade Berufsanfängern entsteht durch das hartnäckige Verwechseln von Untergrenzen mit Durchschnittsempfehlungen ein finanzieller Schaden. Entstanden sein könnte das Problem aus der Historie der Interessenvertretung: Früher gab es tatsächlich Gehaltsempfehlungen vom bpt, die sich aber als in der Praxis untauglich erwiesen, weil je nach Region die Lebenshaltungskosten und Mieten zu unterschiedlich sind. Anschließend erarbeitete der bpt-Arbeitskreis Angestellte Tierärzte „Mindestgehaltsempfehlungen“. Doch auch diese Bezeichnung ereilte das Schicksal, als Durchschnittsempfehlung missbraucht zu werden. Die neuere Wortwahl „Gehaltsuntergrenze“ soll verdeutlichen, was gemeint ist: Nach oben hin sollte ein Gehalt ausgehandelt werden unter Berücksichtigung der (teuren oder günstigen) Lage des Arbeitsorts. Nach unten hin dürfen sie nicht unterschritten werden, sonst droht der Vorwurf der „Sittenwidrigkeit“.
Mehr erfahren zu: "Internationaler Wissensaustausch für mehr Lebensmittelsicherheit und Risikobewertung" Internationaler Wissensaustausch für mehr Lebensmittelsicherheit und Risikobewertung „Von Fachleuten für Fachleute“: Unter diesem Motto findet auch in diesem Jahr die Summer Academy des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) statt. Vom 15. bis 19. Juni 2026 erhalten Teilnehmende aus […]
Mehr erfahren zu: "Hirnorganoide helfen, die Biologie des Ebola-Virus besser zu verstehen" Hirnorganoide helfen, die Biologie des Ebola-Virus besser zu verstehen Nach einer Infektion kann das Ebola-Virus monate- bis jahrelang unbemerkt im menschlichen Körper überleben, unter anderem im Zentralen Nervensystem. Mithilfe von Hirnorganoiden haben Forschende nun wertvolle Einblicke in die Mechanismen […]
Mehr erfahren zu: "Auch im eigenen Garten lauern Gefahren durch Parasiten" Auch im eigenen Garten lauern Gefahren durch Parasiten Wenn das Wetter wärmer wird, können Gartenbesitzer sich wieder an ihrem grünen Paradies erfreuen. Leider wird diese Freude gelegentlich durch blutsaugende Plagegeister wie Zecken oder Stechmücken getrübt, die nicht nur […]