Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen gegründet17. September 2020 Logo des neu gegründeten Bundesverbandes pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e. V. (©Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e. V.) Die pharmazeutischen Cannabinoidunternehmen Deutschlands haben einen Bundesverband ins Leben gerufen, der sich für bessere Bedingungen rund um die Patientenversorgung mit medizinischem Cannabis einsetzen will. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf dem Bereich Forschung und Entwicklung. Zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes gehören Cannaflos, Cannamedical Pharma, Demecan, GECA Pharma, HM Herba Medica, Nimbus Health, Paesel + Lorei, Sanity Group und THCinol/CBDinol CanPharma. Als zentrales Ziel geben die neun Gründungsunternehmen eine sichere Patientenversorgung mit hochwertigen, cannabinoidhaltigen Arzneimitteln an. Um dies zu erreichen, arbeitet der Bundesverband eng mit Schlüsselakteuren aus Politik, Selbstverwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. “Die Aufmerksamkeit unserer Arbeit richtet sich vor allem auf Projekte, die sich mit neuen Therapiemöglichkeiten, der Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen sowie der Suche nach weiteren galenischen Formen und Wirkstoffkombinationen von medizinischem Cannabis befassen. Diese einzigartige Ausrichtung des BPCs soll den hohen Anforderungen an pharmazeutische Cannabinoidunternehmen und ihre Produkte zum Wohle der Patientinnen und Patienten Rechnung tragen”, betont der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Maximilian Schmitt. Bei der Patientenversorgung mit Medizinalcannabis besteht für den Bundesverband weiterhin Optimierungsbedarf. Daher zählen ein einheitlicher Rechtsrahmen und eine vereinfachte Verordnungsfähigkeit von Cannabinoiden zu den ersten politischen Forderungen. Außerdem setzt sich der Verband für innovative Darreichungsformen und medizinische Evidenz ein. An der Gründungsveranstaltung in Berlin nahmen Vertreter aus Politik, Selbstverwaltung und Presse teil. In Impulsvorträgen gaben Prof. Kirsten Müller-Vahl (Medizinische Hochschule Hannover), Prof. Joachim Nadstawek (Schmerzzentrum an der Jankerklinik) und Daniela Joachim (Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e. V.) einen Überblick über die aktuelle Versorgungssituation mit Cannabinoiden und einen kurzen Ausblick auf die möglichen Entwicklungen.
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