Chefarztwechsel in der Paracelsus Elena-Klinik1. März 2022 Prof. Claudia Trenkwalder übergibt den Staffelstab an ihre Nachfolgerin, Prof. Brit Mollenhauer. (Foto: Ilona Crones) Zum 1. März 2022 hat Prof. Claudia Trenkwalder die ärztliche Leitung der Paracelsus Elena-Klinik in Kassel an Prof. Brit Mollenhauer übergeben. In den zurückliegenden 19 Jahren hat die langjährige Chefärztin die Fachklinik für Parkinson und Bewegungsstörungen mit ihren Teams nicht nur stetig weiterentwickelt und ausgebaut, sondern auch neue Therapien wie die Tiefe Hirnstimulation (THS) etabliert und den Bau des hausinternen Schlaflabors initiiert. Denn motorische Störungen im Schlaf zählen unter anderem zu ihren Schwerpunkten. Ebenso erweiterte sie das Behandlungsspektrum für Restless-Legs-Patienten (RLS), Ataxien, Chorea Huntington oder weitere Bewegungsstörungen. „Das übergeordnete Ziel war und ist es, dass die Paracelsus-Elena-Klinik als älteste Parkinson-Fachklinik Deutschlands eine Zukunft in der modernen Medizin hat und eine Verbesserung für die Lebensqualität unserer Patienten schafft“, erläutert Trenkwalder. „Das haben wir mit unserem gerade eröffneten Neubau und dank unserer spezialisierten Teams in der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung erreicht.“ Für Trenkwalder endet nun diese ereignisreiche Zeit als Chefärztin. „Ich habe mich aktiv dafür entschieden“, sagt die Medizinerin. Der Klinik bleibt sie erhalten, denn sie bietet weiterhin Online-Sprechstunden an. Ihr großes Ziel ist es, eine Online-Klinik für Parkinson zu initiieren. Langjährige Oberärztin und leitende Studienkoordinatorin übernimmt nun den Staffelstab Auch die neue Chefärztin Prof. Brit Mollenhauer ist seit mittlerweile 15 Jahren als Oberärztin und Leiterin der Studienkoordination an Bord der Paracelsus-Elena-Klinik. Im Jahr 2007 kam sie von Harvard nach Kassel, um intensiver das Parkinson-Syndrom zu erforschen. Seitdem arbeiten beide Expertinnen für Parkinson und Bewegungsstörungen im Team eng verzahnt zusammen und stellten die Klinik noch breiter auf. Gemeinsam intensivierten sie dabei die Forschung und Diagnostik, um Krankheiten des Gehirns wie Parkinson in einem möglichst frühen Stadium zu entdecken. Internationales Ansehen auch durch viele klinische Studien Zahlreiche klinische Studien verhelfen der Paracelsus-Elena-Klinik zu nationalem und internationalem Ansehen. Die internationale Anbindung ist nicht zuletzt ein Verdienst von Mollenhauer, die auch als Beraterin im Gremium der Michael-J.-Fox-Stiftung für Parkinson-Forschung sitzt. „Unsere Patienten bestmöglich zu behandeln, Therapiekonzepte zur Verfügung zu stellen, die aktuellen Erkenntnisse der Forschung umsetzen, das betrachte ich mit großem Respekt als wunderbare Aufgabe. Dabei werden wir auch das Herzstück der Klinik, die Frühdiagnose und die Multimodale Komplexbehandlung, welche eine medikamentöse Therapie mit Elementen aus Physio- und physikalischer Therapie, Sport- und Ergotherapie, Neurophysiologie und Logopädie verbindet, stetig weiterentwickeln“, erklärt die neue Chefärztin der Paracelsus Elena Klinik. „Danke an Prof. Dr. Trenkwalder für die großartige Zusammenarbeit in all den Jahren und für das entgegengebrachte Vertrauen, auch von der Geschäftsleitung sowie dem Paracelsus-Gesellschafter, der Porterhouse-Group.“
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