CLL: Patientenleitlinie informiert in allgemeinverständlicher Sprache19. Juni 2019 Foto: © RFBSIP – Adobe/Stock Die Diagnose chronische lymphatische Leukämie bringt viele Fragen mit sich. Oft fällt es Betroffenen jedoch schwer, die Fachsprache der Ärzte zu verstehen. Darum bietet die neue Patientenleitlinie “Chronische lymphatische Leukämie (CLL)” ausführliche Informationen in allgemeinverständlicher Sprache. Betroffene und Experten haben diese Broschüre gemeinsam entwickelt und patientengerecht abgestimmt. Die Patientenleitlinie CLL ist kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe erhältlich und steht als Download auf www.krebshilfe.de/infomaterial zur Verfügung. “Was bedeutet die Diagnose für mein weiteres Leben?”, “Welche Therapien gibt es?”, “Wie geht es nach der Behandlung weiter?”. Diese und weitere Fragen stellt sich jeder, bei dem eine chronische lymphatische Leukämie diagnostiziert wurde. Und auch für Angehörige ist es wichtig zu wissen, wie es weitergeht. Antworten finden Betroffene und Angehörige in der neu erschienenen Patientenleitlinie “Chronische lymphatische Leukämie (CLL)”, die die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) herausgibt. Die neue Patientenleitlinie informiert über aktuelle medizinische Erkenntnisse und unterstützt Betroffene dabei, ihren Ärzten gezielte Fragen zur Erkrankung zu stellen. Auf dieser Basis können an Krebs erkrankte Menschen kompetent und selbstbewusst ihren persönlichen Weg der Krankheitsbewältigung mit dem Arzt besprechen. “Mit dem Ratgeber wollen wir Patienten die Angst vor der Therapie nehmen”, sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. “Sie sollen sich orientieren können und informierte Partner ihres Arztes werden.” Der Text der Patientenleitlinie beruht auf der “S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patienten mit einer chronischen lymphatischen Leukämie (CLL)”. Diese wissenschaftlich begründete Empfehlung für Ärzte wurde im Rahmen des gemeinsamen “Leitlinienprogramms Onkologie” der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft und der AWMF erarbeitet und nun in eine allgemeinverständliche Sprache für Betroffene übersetzt. “Betroffene können sich mit Hilfe der Patientenleitlinien über ihre Krebserkrankung informieren und erfahren, welche Therapien es gibt. So stehen sie dieser schwierigen Situation nicht hilflos gegenüber”, so Prof. Ina Kopp, Leiterin des AWMF-Instituts für Medizinisches Wissensmanagement. “Es war wichtig, eng mit Betroffenen zusammenzuarbeiten. Nur so konnten wir patientenrelevante Fragestellungen angemessen berücksichtigen”, ergänzt Prof. Paul Graf La Rosée von der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) der Deutschen Krebsgesellschaft. “Wir wissen, welche Fragen den Betroffenen am meisten auf der Seele liegen. Dies haben wir in der Broschüre berücksichtigt”, fügt Rainer Göbel, Beisitzer im Vorstand der Deutschen Leukämie- & Lymphom-Hilfe und selbst Leukämiepatient, hinzu. Insgesamt stehen neben der Patientenleitlinie CLL knapp 30 weitere Patientenleitlinien zur Verfügung, die alle bei der Deutschen Krebshilfe unter www.krebshilfe.de/infomaterial kostenlos bestellt werden können. Die Patientenleitlinien sind außerdem bei der Deutschen Krebsgesellschaft unter www.krebsgesellschaft.de abrufbar sowie auf der Homepage des Leitlinienprogramms Onkologie unter www.leitlinienprogramm-onkologie.de/patientenleitlinien.http://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/patientenleitlinien
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