Corona-Stiftung fördert Nachwuchsforschung zu kardiovaskulären Erkrankungen mit bis zu einer Million Euro20. Januar 2023 Foto: ©magele-picture/stock.adobe.com Im Rahmen ihres Förderprogrammes unterstützt die Corona-Stiftung im Stifterverband bis zu zwei Forschungsgruppen im Bereich kardiovaskuläre Erkrankungen. Die Stiftung stellt Mittel in Höhe von jeweils bis zu einer Million Euro bereit. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler können sich bis zum 15. März 2023 bewerben. Kardiovaskuläre Erkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Trotz großer Fortschritte im Verständnis ihrer molekularen und physiologischen Mechanismen gelingt die Übertragung von Grundlagenergebnissen in neue, effektive Behandlungsstrategien zu selten. Diese Herausforderung will die Corona-Stiftung durch die Förderung wissenschaftlich exzellenter, innovativer und strukturell wegweisender Forschungsvorhaben an der Schnittstelle von präklinischer und klinischer Forschung aufgreifen. Programmziel Kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt, Koronarer Herzerkrankung, periphere arterielle Verschlusskrankheit und ischämischer Schlaganfall beruhen pathophysiologisch auf einer Minderperfusion von Gewebe. Neben den direkten Veränderungen in der Gefäßwand sind prothrombotische Veränderungen sowie lokale und systemische Inflammationsprozesse von entscheidender Bedeutung. Diese pathophysiologischen Prozesse stehen ebenso im Zentrum des Interesses des Förderprogramms wie die Bedeutung von Komorbiditäten für die Entstehung kardiovaskulärer Folgeschäden. Förderung Das Programm versteht sich als personenbezogene Förderung mit einem strukturinnovativen Ansatz. Antragsberechtigt sind junge Grundlagenwissenschaftler/innen in der Medizin sowie Ärztinnen und Ärzte, die sich durch exzellente wissenschaftliche Leistungen auszeichnen und während des Förderzeitraumes von fünf Jahren die Berufbarkeit erlangen wollen. Die bereitgestellten Mittel in Höhe von bis zu einer Million Euro dienen dem Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe, um zukunftsweisende innovative Vorhaben in der translationalen, kardiovaskulären Forschung durchzuführen, insbesondere präklinische oder klinische Studien, inklusive epidemiologischer und genetischer Studien. Die präklinischen Vorhaben sind in enger Kooperation mit Partnern aus der Klinik mit Forschungserfahrung und -verständnis zu konzipieren. Im Rahmen des Programms werden bis zu zwei Forschungsgruppen gefördert. Die Mittel sind für die Beschäftigung von wissenschaftlichen Mitarbeitenden in der Promotionsphase, technisches Personal sowie Sachmittel vorgesehen. Die Stelle der Antragstellerin oder des Antragstellers kann nicht beantragt werden. Overheadkosten werden nicht übernommen. Das Antragsverfahren erfolgt zweistufig. Konzeptskizzen sind bis zum 15. März 2023 einzureichen.
Mehr erfahren zu: "Neue Ausstattung für das Kinderherzkatheterlabor am Universitätsklinikum Heidelberg" Neue Ausstattung für das Kinderherzkatheterlabor am Universitätsklinikum Heidelberg Das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg freut sich über eine neue Kardangiographieanlage. Sie ermöglicht kardiologische Untersuchungen und minimalinvasive Eingriffe am Herzen schon bei Frühgeborenen. Eine private Spende […]
Mehr erfahren zu: "Neues Führungstrio für das DZHK" Neues Führungstrio für das DZHK Das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) hat einen neuen Vorstand gewählt. Prof. Heribert Schunkert wird neuer Vorstandssprecher. Das Gremium übernimmt die Geschäfte zum Ende des Jahres.
Mehr erfahren zu: "Friso Janßen ist neuer Geschäftsführer der Deutschen Herzstiftung" Friso Janßen ist neuer Geschäftsführer der Deutschen Herzstiftung Der neue Leiter der Herzstiftung will Prävention stärker in den Fokus rücken und die Sichtbarkeit der Herzstiftung weiter erhöhen. Friso Janßen folgt auf Martin Vestweber, der die bundesweit tätige Patientenorganisation […]