Corona-Stiftung sucht Nachwuchsforschergruppe für Kardiovaskuläre Erkrankungen18. Januar 2019 Bild: © guukaa – fotolia.com Im Rahmen ihres Förderprogrammes unterstützt die Corona-Stiftung im Stifterverband bis zu zwei Forschungsgruppen im Bereich kardiovaskuläre Erkrankungen. Die Stiftung stellt Mittel in Höhe von bis zu einer Million Euro bereit. Nachwuchswissenschaftler/innen können sich bis zum 31. März 2019 bewerben. Kardiovaskuläre Erkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Trotz großer Fortschritte im Verständnis ihrer molekularen und physiologischen Mechanismen gelingt die Übertragung von Grundlagenergebnissen in neue, effektive Behandlungsstrategien zu selten. Diese Herausforderung will die Corona-Stiftung durch die Förderung wissenschaftlich exzellenter, innovativer und strukturell wegweisender Forschungsvorhaben an der Schnittstelle von präklinischer und klinischer Forschung aufgreifen. PROGRAMMZIEL Kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt, KHK, pAVK und ischämischer Schlaganfall beruhen pathophysiologisch auf einer Minderperfusion von Gewebe. Neben den direkten Veränderungen in der Gefäßwand sind prothrombotische Veränderungen sowie lokale und systemische Inflammationsprozesse von entscheidender Bedeutung. Diese pathophysiologischen Prozesse stehen ebenso im Zentrum des Interesses des Förderprogramms wie die Bedeutung von Komorbiditäten für die Entstehung kardiovaskulärer Folgeschäden. FÖRDERUNG Das Programm versteht sich als personenbezogene Förderung mit einem strukturinnovativen Ansatz. Antragsberechtigt sind junge Grundlagenwissenschaftler/innen in der Medizin sowie Ärzte/innen, die sich durch exzellente wissenschaftliche Leistungen auszeichnen und während des Förderzeitraumes von fünf Jahren die Berufbarkeit erlangen wollen. Die bereitgestellten Mittel in Höhe von bis zu 1 Million Euro dienen dem Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe, um zukunftsweisende innovative Vorhaben in der translationalen, kardiovaskulären Forschung durchzuführen, insbesondere präklinische oder klinische Studien, inklusive epidemiologischer und genetischer Studien. Die präklinischen Vorhaben sind in enger Kooperation mit Partnern aus der Klinik mit Forschungserfahrung und -verständnis zu konzipieren. Im Rahmen des Programms werden bis zu zwei Forschungsgruppen gefördert. Die Mittel sind für die Beschäftigung von wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen in der Promotionsphase, technisches Personal sowie Sachmittel vorgesehen. Die Stelle der/des Antragstellers/in kann nicht beantragt werden. ANTRAGSVERFAHREN Das Antragsverfahren erfolgt zweistufig. Konzeptskizzen sind bis zum 31. März 2019 einzureichen. Informationen über Antragsberechtigung, Antrags- und Auswahlverfahren erhalten Sie unter www.corona-stiftung.de und bei der: Corona-Stiftung im Stifterverband z. Hd. Harald Schaaf Barkhovenallee 1 45239 Essen T 0201 8401-154 F 0201 8401-255 [email protected]
Mehr erfahren zu: "Angeborener Herzfehler: Fragebögen machen Belastungen im Alltag sichtbar" Angeborener Herzfehler: Fragebögen machen Belastungen im Alltag sichtbar Häufige Kontrolltermine, Unsicherheiten vor Eingriffen und Sorgen um Schule oder Entwicklung belasten viele Familien mit einem Kind mit angeborenem Herzfehler deutlich. Das zeigt eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Freiburg.
Mehr erfahren zu: "Glyphosat-Streit drückt Bayer noch tiefer in die Verlustzone" Glyphosat-Streit drückt Bayer noch tiefer in die Verlustzone Acht Jahre ist es her, da schluckte Bayer den langjährigen US-Konkurrenten Monsanto. Finanziell war das eine bittere Pille: Rechtsstreitigkeiten zu Glyphosat lasten noch immer schwer auf dem Konzern.
Mehr erfahren zu: "Italien nimmt Abschied von Jungen mit kaputtem Spenderherz" Italien nimmt Abschied von Jungen mit kaputtem Spenderherz Das Schicksal des kleinen Domenico bewegte Menschen weit über Italien hinaus. Zu seiner Beerdigung kamen mehrere Tausend Menschen. Inzwischen ermittelt die Staatanwaltschaft gegen mehrere Mediziner und Sanitäter.