Deutsche Leberstiftung fördert mit zwei Stipendien die hepatologische Forschungsvernetzung27. Juli 2020 Vernetzungs-Stipendiaten der Deutschen Leberstiftung 2020 (v. l. n. r.): Svenja Kolb und Dr. Theresa Wirtz (Quelle: Deutsche Leberstiftung). Foto: © Deutsche Leberstiftung Mit ihren Vernetzungs-Stipendien unterstützt die Deutsche Leberstiftung auch in diesem Jahr den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschern und hepatologischen Forschungseinrichtungen. Das Gutachterkomitee hat zwei Bewerber für ein Stipendium ausgewählt. Die diesjährigen Vernetzungs-Stipendiaten wurden am 26. Juni 2020 von Professor Dr. Michael P. Manns, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, bekannt gegeben. „Wir haben sehr gute Anträge mit hochinteressanten Projekten erhalten. Ich freue mich sehr, dass wir durch die Stipendien die Vernetzung vor allem von jungen Wissenschaftlern und Ärzten und damit ihren wissenschaftlichen Werdegang unterstützen können“, betont Prof. Robert Thimme aus dem Gutachterkomitee die Bedeutung der Stipendien. Das Gutachterkomitee beschloss nach kritischer Prüfung und Diskussion der einzelnen Projektanträge einstimmig die Förderung von zwei Stipendiaten. Im Jahr 2020 vergibt die Deutsche Leberstiftung ein Stipendium zur Förderung der Forschungsvernetzung an Svenja Kolb von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Dr. Theresa Wirtz vom Universitätsklinikum Aachen. Kolb erhält für ihr Projekt „Klinischer Langzeitverlauf der chronischen HCV-Infektion 40 Jahre nach kontaminierter Anti-D-Immunprophylaxe in Deutschland” ein Stipendium für einen Forschungsaufenthalt im Universitätsklinikum Leipzig, Sektion Hepatologie. Für Wirtz geht es zu einem Forschungsaufenthalt in Schottland, an der University of Edinburgh, Centre for Inflammation Research. Das Stipendium erhielt sie für das Projekt „Single cell genomic analysis of human NASH-related liver fibrosis and HCC”. „Die Projekte, die wir für ein Vernetzungs-Stipendium ausgewählt haben, haben uns sehr überzeugt. Das Projekt von Frau Kolb befasst sich mit einer sehr besonderen und gut definierten Patientengruppe, mit der sich wichtige Fragen für Patienten mit Hepatitis C beantworten lassen. Frau Dr. Wirtz möchte mit einer innovativen Methodik ihre grundlagenwissenschaftliche Arbeit zu den Folgeerkrankungen einer nicht-alkoholischen Fettleberentzündung (NASH) erweitern“, erläutert Thimme die Entscheidung der Gutachter. Die Vernetzungs-Stipendien der Stiftung können für die Durchführung zeitlich begrenzter klinischer oder grundlagenwissenschaftlicher Projekte in einer anderen als der eigenen Forschungseinrichtung genutzt werden. Sie umfassen die Unterstützung für Reisekosten, Unterkunft vor Ort und ggf. Verbrauchsmittel in der gastgebenden Forschungseinrichtung. Die Stipendien zur Forschungsvernetzung werden auch für das Jahr 2021 ausgeschrieben. Bei Fragen zur Antragstellung steht die Geschäftsstelle der Deutschen Leberstiftung unter der Telefonnummer 0511–532 6819 oder per Mail zur Verfügung.
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