DFG-Forschungsstipendium für Kölner Urologin14. Mai 2019 Pia Paffenholz. Foto: Uniklinik Köln Dr. Pia Paffenholz, Assistenzärztin in der Klinik für Urologie und Uro-Onkologie der Uniklinik Köln, hat ein DFG-Forschungsstipendium erhalten. Mit diesem evaluiert und validiert sie die molekularen Mechansimen der Cisplatin-Resistenz metastasierter testikulärer Keimzelltumoren mittels Whole Exome Sequencing (WES) an Gewebeproben und zirkulierender Tumor-DNA. WES umfasst dabei die Anreicherung und molekulare Sequenzierung aller proteincodierenden Bereiche der menschlichen DNA (ca. 20.000 Gene). Die zirkulierende Tumor-DNA wird von Tumoren und deren Metastasen in das Blut abgegeben, kann durch spezielle Methoden isoliert und danach mit der WES-Methode auf das Vorliegen molekularer Alterationen untersucht werden. Der Vergleich des WES an Gewebeproben und an Blutproben wird entscheiden, ob die Cisplatinresistenz durch eine einfache Blutabnahme im Vorfeld einer Chemotherapie erkannt werden kann. Paffenholz wird das Forschungsstipendium am Memorial Sloan Kettering Cancer Institute in New York antreten. Die Medizinerin gehört zu den jungen wissenschaftlich aktiven Nachwuchsurologinnen in Deutschland und hat sich aufgrund ihrer vielen Publikationen zu dem Thema „Testikuläre Keimzelltumoren“ bereits jetzt einen Namen gemacht. (Universitätsklinikum Köln / ms) Pia Paffenholz und Kollegen haben in den Urologischen Nachrichten, Ausgabe 5/2018, einen Beitrag zum Thema „Diagnostik und Therapie bei benignen Hodentumoren“ publiziert. Lesen Sie in Ausgabe 5/2019 einen Artikel zum Thema “Tamoxifen als Therapieoption – Einfluss auf das Spermiogramm bei Patienten mit idiopathischer Oligoasthenoteratozoospermie” (Erscheinungstermin: 29.05.2019).
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