DGKJ, DGPI und BVKJ begrüßen Stiko-Empfehlung

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Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infekltiologie und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) begrüßen die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zur Impfung von Kinder im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren, relativieren aber den Passus zur Frühgeburtlichkeit.

Mit der Zulassung der mRNA-Impfstoffe für Kinder im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren stehe “erfreulicherweise auch für diese Altersgruppe ein Impfstoff zur Verfügung”, erklärten die drei Organisationen in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Nach sorgfältiger Auswertung der zur Verfügung stehenden Daten habe die STIKO ihre COVID-19-Impfempfehlungen aktualisiert und eine Impfempfehlung bei Kindern der genannten Altersgruppe mit Vorerkrankungen aufgrund eines annehmbar erhöhten Risikos für einen schweren COVID-19-Verlauf ausgesprochen.

Die DGKJ, DGPI und der BVKJ unterstützten die aktualisierten Empfehlungen der STIKO mit allem Nachdruck. “In der Bewertung der relevanten Vorerkrankungen möchten wir allerdings darauf hinweisen, dass der Risikofaktor „Frühgeburtlichkeit bei Kindern im Alter unter zwei Jahren“ zu weit gefasst erscheint. Etwa zehn Prozent aller Kinder in Deutschland werden ‘zu früh’, also vor Vollendung von 37 Schwangerschaftswochen geboren. Ein relevant erhöhtes Risiko ergibt sich in Ergänzung zu den weiteren, von der STIKO beschriebenen Risikofaktoren allerdings annehmbar nur für sehr unreife Frühgeborene (< 32. Schwangerschaftswoche) und Frühgeborene mit schweren Lungenerkrankungen”, erklärten DGKJ, DGPI und BVKJ.