DGU-Preise verliehen2. November 2017 Preisträgerin Elizabeth Rosado Balmayor flankiert von Reinhard Hoffmann (li.) und Ingo Marzi (r.). Foto: Intercongress Im Rahmen des “Kongressfinales” auf dem DKOU 2017 in Berlin wurden unter anderen auch zwei Preise der DGU vergeben. Dr. Elizabeth Rosado Balmayor erhielt den Hans-Liniger-Preis, Dr. Klemens Horst den Innovationspreis der DGU. Privatdozentin Dr. Elizabeth Rosado Balmayor vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München wurde mit dem Hans-Liniger-Preis 2017 der DGU geehrt. Die Auszeichnung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist mit 10.000 Euro verbunden. In ihrer Arbeit „Strategische Ansätze zur Verwendung von Bone Morphogenetic Protein für das Bone Engineering“ hat die 40-jährige Forscherin einen gentherapeutischen Ansatz zur Behandlung von Knochendefekten entwickelt, bei dem chemisch modifizierte Ribonukleinsäure-Moleküle (RNA) Zellen dazu anregen, Faktoren für das Knochenwachstum herzustellen. Rosado Balmayor konnte zeigen, dass die so veränderten Stammzellen sich ohne Nebenwirkungen zu knochenbildenden Zellen entwickeln. Preisträger Klemens Horst mit den Gratulanten. (Foto: Intercongress) Dr. Klemens Horst von der Uniklinik RWTH Aachen wurde mit dem Innovationspreis 2017 der DGU ausgezeichnet. Der Preis für diagnostische oder anwendungstechnische Neuerungen ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von DePuy Synthes gestiftet. In seiner Arbeit „Characterization of blunt chest trauma in a long-term porcine model of severe multiple trauma“ hat der 35-Jährige ein klinisch-relevantes Langzeitmodell zu stumpfen Thorax- und Kombinationstraumata aufgestellt. Das Modell ermöglicht es, zu unterschiedlichen Zeitpunkten Faktoren zu untersuchen, die zur Entwicklung eines Lungenversagens beitragen können. Um Lungenschäden sichtbar zu machen, wird dabei das strahlungsarme bildgebende Verfahren der Elektrischen Impedanztomographie (EIT) direkt am Patientenbett angewendet, was sich auf die Beatmungsstrategien auswirkt.
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