DHZB: Professur für Felix Schönrath

Der Ärztliche Direktor des DHZB Volkmar Falk (links) gratuliert Felix Schönrath herzlich zu seiner Professur. Foto: DHZB/Külker

PD Dr. Felix Schönrath wurde zum W2-Professor für das Fachgebiet „Thorakale Organtransplantation und perioperative kardiovaskuläre Medizin“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin berufen.

Schönrath ist kardiologischer Leiter und Oberarzt der Bereiche Schwere Herzinsuffizienz und Herztransplantation in der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB). Er ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit den Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin, Intensivmedizin und Herzinsuffizienz.

Er studierte Medizin in seiner Heimatstadt Leipzig und begann seine klinische Tätigkeit an den Berliner Vivantes-Kliniken. Danach war der Kardiologe als Assistenz- und Oberarzt am Universitätsspital Zürich tätig und folgte 2014 von dort seinem Mentor Prof. Volkmar Falk nach Berlin, der als Ärztlicher Direktor ans DHZB wechselte.

Schönrath habilitierte sich im Jahr 2020 und veröffentlichte bisher mehr als 100 Publikationen, unter anderem im britischen „The Lancet“, einer der renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften der Welt.

Er wirkte maßgeblich an den Vorbereitungen zur Zertifizierung des DHZB und der Charité am Campus Virchow-Klinikum als „Überregionales Herzinsuffizienz-Zentrum“ mit und setzt sich seit Jahren intensiv für den Auf- und Ausbau eines klinik- und fachübergreifenden Herzinsuffizienz-Netzwerks in Berlin und Brandenburg ein.

Seine universitäre Berufung versteht Schönrath als „Würdigung der Arbeit aller wissenschaftlichen und klinischen Teams“ sowie als „Verpflichtung unseren Patientinnen und Patienten gegenüber, weiterhin intensive und klinisch umsetzbare Forschung zu betreiben. Die Herzinsuffizienz ist eine der größten Herausforderungen für die moderne Herzmedizin, der wir nur in engem Zusammenwirken der Kardiologie und der Herzchirurgie erfolgreich begegnen können“, erklärt er.

Falk, Ärztlicher Direktor des DHZB, gratuliert Schönrath zu seiner Berufung. „Mit ihm wird ein Arzt zum Professor berufen, für den Kollegialität und Empathie bei allem klinischen und wissenschaftlichen Ehrgeiz stets an vorderster Stelle stehen.“