Die besten Vorträge und Poster vom NRW-GU-Kongress18. März 2020 Foto: ©Jag_cz – stock.adobe.com Beim 66. Kongress der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Urologie (NRW-GU) Mitte März in Bochum wurden zwei Vorträge und drei Poster ausgezeichnet. Der Paul-Mellin-Gedächtnispreis wird jährlich für den besten freien Vortrag des Jahreskongresses vergeben. Der Preis erinnert an Prof. Paul Mellin, Direktor der Urologischen Universitätsklinik Essen. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und kann geteilt werden. Dieses Jahr ging der Preis an einen Vortrag aus der klinischen und einen aus der Grundlagenforschung. Paul-Mellin-Preis Den klinischen Preis erhielt Prof. Jochen Heß (mit A. Breidenstein, S. Tschirdewahn, A. Panic, M. Teufel, S. Tagay und B. Hadaschik) für den Vortrag einer gemeinsamen Arbeit der Klinik für Urologie an der Universitätsklinik Essen und der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Duisburg-Essen zum Thema „Fluidität der sexuellen Attraktion und Beziehungen während des Transitionsprozesses von Mann zu Frau“. Der Preis für Grundlagenforschung ging an Dr. Niklas Klümper (mit I. Blajan, H. Miersch, D. Schmidt, G. Kristiansen, S. Perner, M. Ritter, und J. Ellinger) vom Universitätsklinikum Bonn beziehungsweise Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und Forschungszentrum Borstel für den Vortrag „Die systematische Analyse der ATP binding cassette subfamily B im Nierenzellkarzinom identifiziert ABCB8 als potenzielles Onkogen im klarzelligen Nierenzellkarzinom“. Posterpreise Auch die besten Posterpräsentationen auf dem Kongress wurden wieder ausgezeichnet. Bewertet werden dabei nach Angaben der NRW-GU die wissenschaftliche Aussage der Präsentation, die fachliche Diskussion des Autors mit den Jurymitgliedern am Poster, die grafische Aufbereitung sowie die mündliche Vorstellung im Rahmen der jeweiligen Postersitzung. Den 1. Posterpreis für wissenschaftliche Forschung erhielt die Arbeit „Identifizierung von Downstream neighbor of SON (DONSON) als einer der stärksten Prädiktoren für schlechtes Überleben im klarzelligen Nierenzellkarzinom mit onkogenen Eigenschaften“* (N. Klümper, I. Blajan, D. Schmidt, G. Kristiansen, M. Ritter, J. Ellinger) aus dem Universitätsklinikum Bonn, präsentiert von Iulia Blajan. Der 1. Posterpreis für klinische Forschung ging an Dr. Annika Jendryan von der Augusta-Kranken-Anstalt Bochum für das Poster „Robotisch assistierte Mundschleimhautplastik als Harnleiterrepair“. Den 2. Posterpreis für die Arbeit „Das Mesotheliom der Tunica vaginalis des Hodens – ein Fall für die Meldung eines Verdachtes auf eine Berufskrankheit“ erhielten Dörte Ebbinghaus-Mier vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin in Castrop-Rauxel und Kollegen (K. Golka, H.-M. Prager, W. Schöps). (ms) * Dr. Niklas Klümper und Kollegen berichteten über dieses Thema in der DGU-Kongressausgabe 1 der Urologischen Nachrichten 9/2019, S. 44.
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