DIVI-Intensivregister erfasst jetzt COVID-Patienten mit und ohne Manifestation16. Februar 2023 Foto: ©MQ-Illustrations – stock.adobe.com Wichtige Neuerung im DIVI-Intensivregister: Ob COVID-19-Patienten auf einer deutschen Intensivstation tatsächlich eine intensivmedizinisch relevante Manifestation der COVID-19-Erkrankung haben, ist jetzt u. a. im Tagesreport ersichtlich. Dort findet sich neben der Angabe „in intensivmedizinischer Behandlung“ die Zahl der Patienten „mit Manifestation“, ebenso für die Angabe der invasiv beatmeten COVID-19-Patienten. Im öffentlich zugänglichen Register geht zudem ein neuer Menüpunkt „Manifestation“ online, in dem die Unterscheidung nach Vorliegen einer COVID-19-Manifestation für verschiedene Behandlungsformen in einem Balkendiagramm dargestellt wird. Dem Tagesreport (Stand 15.02.2023) ist zu entnehmen, dass sich seit Anfang Januar 2023 die Zahl der auf den Intensivstationen behandelten COVID-19-Patienten von 1367 auf aktuell 776 beinahe halbiert hat. Derzeit haben 388 Patienten, also rund die Hälfte, eine COVID-19-Manifestation von intensivmedizinischer Relevanz. Hierbei handelt es sich vor allem um hochaltrige Patienten, erklärt die DIVI. COVID-19-Patienten werden im DIVI-Intensivregister jetzt unterschieden in “mit” und “ohne” Manifestation. Bild: ©DIVI-Intensivregister Die Abfrage an die meldenden Intensivstationen zur Manifestation lautet exakt: „Anzahl der COVID-19-Patient*innen mit intensivmedizinisch relevanter COVID-19-Manifestation.Dazu gehören alle intensivmedizinisch behandelten Patient*innen, bei denen eine primäre Lungen- und/oder Systembeteiligung einer COVID-19-Erkrankung vorliegt oder deren klinischer Zustand sich durch COVID-19 verschlechtert hat. Hierzu zählen auch Patient*innen, deren Hauptdiagnose und/oder Grunderkrankungen durch die COVID-19-Erkrankung beeinflusst werden oder vice versa. Limitation: Die Zuordnung der Patient*innen in diese Gruppe obliegt der klinischen medizinischen Einschätzung.“ „Anzahl der COVID-19-Patient*innen ohne intensivmedizinisch relevante COVID-19-Manifestation.Dazu gehören alle intensivmedizinisch behandelten Patient*innen ohne Hinweis auf eine intensivmedizinisch relevante Manifestation der Infektion. Die Hauptdiagnose und/oder Grunderkrankungen sind durch die SARS-CoV-2-Infektion nicht beeinflusst. Limitation: Die Zuordnung der Patient*innen in diese Gruppe obliegt der klinischen medizinischen Einschätzung.“
Mehr erfahren zu: "Notfälle auf Normalstation häufig: Experten fordern standardisierte Frühwarnung" Notfälle auf Normalstation häufig: Experten fordern standardisierte Frühwarnung Aktuelle Daten zeigen: Mehr als jeder zweite Einsatz eines innerklinischen Notfallteams findet auf einer Normalstation statt. Standardisierte Frühwarnsystem verbunden mit vereinfachten Alarmierungswegen könnten nach Ansicht von Experten vermeidbare Herz-Kreislauf-Stillstände verhindern […]
Mehr erfahren zu: "Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz der Kassen bleibt stabil bei 2,9 Prozent" Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz der Kassen bleibt stabil bei 2,9 Prozent Der GKV-Schätzerkreis hat seine Prognosen für die finanziellen Rahmenbedingungen für 2027 abgegeben. Der Bundesgesundheitsminister wertet es als Erfolg des GKV-Spargesetzes, die KBV übt daran weiter Kritik.
Mehr erfahren zu: "„Tag der Überlastung im Gesundheitswesen“ immer früher" „Tag der Überlastung im Gesundheitswesen“ immer früher Der Tag, an dem die Einnahmen aus dem allgemeinen Beitragssatz der Gesetzlichen Krankenversicherung rechnerisch nicht mehr ausreichen, um die Ausgaben für das gesamte Jahr zu finanzieren, ist in diesem Jahr […]