DKMS John Hansen Research Grant: Fast 1 Million Euro für Forschung zur Weiterentwicklung der Blutkrebstherapie1. August 2024 Medizinisch-wissenschaftlicher Fortschritt ist entscheidend, um lebensrettende Therapien bei Blutkrebs zu entwickeln. | Copyright: DKMS Nachwuchswissenschaftler, die im Bereich der Stammzelltransplantation oder Zelltherapie bei hämatologischen Erkrankungen forschen, können sich vom 1. August bis 20. November 2024 für den DKMS John Hansen Research Grant 2025 bewerben. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein Doktorgrad (PhD, MD oder gleichwertige Leistungen), dessen Erlangung höchstens zehn Jahre zurückliegt, teilt das DKMS in der aktuellen Pressemitteilung weiter mit. Die DKMS will mit ihrer Forschungsförderung sowie eigenen wissenschaftlichen Studien dazu beitragen, die Stammzelltransplantation und andere zelluläre Therapien bei Blutkrebserkrankungen weiterzuentwickeln. „Es ist uns ein großes Anliegen, unsere Mission nachhaltig zu verfolgen und die medizinischen Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Stammzellspende oder -therapie stetig zu verbessern,“ betont Prof. Marcel van den Brink, Vorsitzender des Medizinischen Beirats der DKMS Stiftung Leben Spenden. „Daher freuen wir uns sehr, mit dem DKMS John Hansen Research Grant talentierte Nachwuchswissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre vielversprechenden Projekte zum Wohle von Patienten weltweit umzusetzen“, ergänzt er. Im Jahr 2025 wird die begehrte Forschungsförderung bereits zum elften Mal vergeben. Für viele junge Forschende ist das Stipendium ein wichtiges Sprungbrett in der Anfangsphase ihrer Karriere. „Der DKMS John Hansen Research Grant ermöglicht mir, meine eigene Forschungslinie zu entwickeln und ein unabhängiger Forscher auf dem Gebiet der Leukämie und Stammzelltransplantation zu werden“, sagt Dr. Esteban Arrieta-Bolaños, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Duisburg-Essen und einer der bisherigen Awardees. Zur Person John A. Hansen John A. Hansen (1943–2019), nach dem das Stipendium benannt ist, war ein Onkologe und Immungenetiker am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, USA. Mit seinen Leistungen auf dem Gebiet der hämatopoetischen Stammzelltransplantation trug der Mediziner maßgeblich dazu bei, die Wirksamkeit und Sicherheit von Blutstammzell- und Knochenmarktransplantationen zu erhöhen – und schenkte damit zahlreichen Patienten eine zweite Chance auf Leben. Als langjähriges Mitglied des Stiftungsvorstandes der DKMS Stiftung Leben Spenden und Mitglied im Medizinischen Beirat der DKMS war er eng mit der Organisation verbunden, so die DKMS.
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