DMÖ: Jährliche Wachstumsrate von 1,66 Prozent prognostiziert6. September 2022 Abb.©GlobalData Pharma Intelligence Center Die Zahlen für das diabetische Makulaödem (DMÖ) werden in den sieben Hauptmärkten (*7MM) von voraussichtlich 1,7 Millionen Fällen im Jahr 2021 auf 2 Millionen im Jahr 2031 steigen. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 1,66 Prozent, wie GlobalData ein führendes Daten- und Analyseunternehmen veröffentlichte. Das DMÖ ist durch eine Verdickung und Schwellung der Makula gekennzeichnet und oft eine Komplikation der diabetischen Retinopathie. Es ist die häufigste Ursache für Sehverlust bei Patienten mit Diabetes mellitus, insbesondere wenn es unbehandelt bleibt. Der jüngste Bericht von GlobalData, „Diabetic Macular Edema Epidemiology Analysis and Forecast, 2021-2031“ zeigt, dass die USA mit 0,5 Millionen diagnostizierter Fälle im Jahr 2031 voraussichtlich den höchsten Wert der 7MM haben wird. Wohingegen für Frankreich, mit 0,17 Millionen Fällen die niedrigste Anzahl erwartet wird. Bharti Prabhakar, Associate Project Manager bei GlobalData, kommentiert: „Diabetes und folglich DMÖ treten häufiger in höheren Altersgruppen auf, was den größten Teil der erhöhten Prävalenz in späteren Jahrzehnten ausmacht. Angesichts der hohen Inanspruchnahme von Gesundheitsressourcen und Kosten, die durch DMÖ entstehen, stellt die Erkrankung eine erhebliche Belastung für das Gesundheitssystem dar.“ Erwachsene im Alter von 60 Jahren und älter machten mehr als 65 Prozent der diagnostizierten prävalenten Fälle von DMÖ in den 7MM aus. In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen hingegen waren es nur etwa 3 Prozent. DMÖ tritt bei Männern etwas häufiger auf als bei Frauen. Dies geht aus GlobalData-Schätzungen für geschlechtsspezifisch diagnostizierte Prävalenzfälle hervor. Prabhakar fügt hinzu: „Die soziale und wirtschaftliche Belastung durch DMÖ kommt hauptsächlich durch den Ausfall von Arbeitstagen der Patienten, Produktivitätsverlusten für die Arbeitgeber und den anfallenden Schwierigkeiten der Angehörigen bei der Betreuung der Betroffenen zustande. Mit zunehmendem Alter nimmt zudem die Krankheitslast zu.“ „Die durch DMÖ verursachte funktionelle Beeinträchtigung steigt mit der Schwere der Erkrankung an, wobei Blindheit die schlimmste Manifestation ist. Der Mangel an epidemiologischen DMÖ-Daten in Verbindung mit dem alarmierenden Anstieg der weltweiten Diabetespopulation legt nahe, dass koordinierte Anstrengungen für eine konsistente Datenerfassung erforderlich sind, um die Epidemiologie sowie die wirtschaftliche und menschliche Belastung durch DMÖ vollständig zu verstehen.“ *sieben Hauptmärkte: USA, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Vereinigtes Königreich und Japan
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