Doppelwechsel am Universitäts-Herzzentrum Freiburg – Bad Krozingen4. August 2022 Seit 1. August verstärken Dirk Westermann (links) und Martin Czerny das Universitäts-Herzzentrum Freiburg – Bad Krozingen. Foto: ©Universitätsklinikum Freiburg Seit 1. August 2022 ist Prof. Dirk Westermann Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie und Prof. Martin Czerny ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg. Zudem wurden die Kliniken für Kardiologie und Angiologie I und II zusammengelegt. Westermann folgt damit auf Prof. Christoph Bode und Prof. Franz-Josef Neumann, Czerny ist Nachfolger von Prof. Friedhelm Beyersdorf. „Das Universitäts-Herzzentrum ist eines der größten und leistungsfähigsten Zentren für kardiovaskuläre Medizin in Europa. Mit den beiden neuen Ärztlichen Direktoren sind wir stark für die Zukunft aufgestellt. Damit werden die Kliniken und ihre Fachbereiche noch enger verzahnt, was direkt unseren Patientinnen und Patienten zugute kommt“, sagt Prof. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Freiburg. Am Universitäts-Herzzentrum mit seinen beiden Standorten Freiburg und Bad Krozingen werden jährlich etwa 36.000 Patientinnen und Patienten ambulant und rund 20.000 stationär behandelt, darunter bundesweit die meisten Personen mit Herzinfarkt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden für optimale Behandlungserfolge zunehmend fachübergreifend behandelt. Denn Krankheitsbilder und Therapien werden immer komplexer. „Der Team-Gedanke ist mir sehr wichtig. Deshalb freue ich mich, dass am Universitäts-Herzzentrum bereits eine sehr gute fächerübergreifende Zusammenarbeit erfolgt, die wir noch weiter intensivieren werden“, sagt Westermann, der zuvor Ärztlicher Leiter des Herzkatheter-Labors am Universitären Herz- und Gefäßzentrum Hamburg war und ab 2016 auch stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie. Seine klinischen Schwerpunkte liegen in der Behandlung koronarer Herzerkrankungen wie Herzinfarkt und Herzklappenerkrankungen. Einen klinischen und wissenschaftlichen Fokus legt er in der Erforschung innovativer Behandlungsansätze beim kardiogenen Schock. Weiterer Schwerpunkt ist die frühzeitige Diagnostik von Herzkreislauf-Erkrankungen durch geeignete Stoffwechselprodukte. „Wir werden den Zentrumsgedanken stärken und dafür zusätzliche Schwerpunkteinheiten einrichten, in denen die Patientinnen und Patienten rundum versorgt werden“, erklärt Czerny, der bereits seit 2015 am in Freiburg als Sektionsleiter für offene und endovaskuläre Gefäßchirurgie tätig ist und 2020 auf eine Heisenberg-Professur für konventionelle und interventionelle Aortenchirurgie an der Universität Freiburg berufen wurde. Geplant ist etwa eine fachübergreifende Einheit zur Diagnostik und Behandlung von Herzklappenerkrankungen sowie eine Heart Failure Unit, in der Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Herzschwäche optimal betreut werden. Auch die international anerkannten Abteilungen für Rhythmologie und Angiologie sollen stärker interdisziplinär aufgestellt werden.
Mehr erfahren zu: "Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau" Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau Erkältungen, psychische Probleme, Rückenschmerzen: Fehlzeiten von Beschäftigten wegen Krankheit halten sich hartnäckig, wie neue Daten zeigen. Politiker stellen Regelungen wie die telefonische Krankschreibung infrage. Auch neue Modelle werden diktutiert.
Mehr erfahren zu: "Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung?" Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung? Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts aktueller Zahlen zu viele Fehltage wegen Krankheit kritisiert. Seine Partei stellt insbesondere die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurde, infrage.
Mehr erfahren zu: "Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen" Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC) befürchtet, dass mit der jetzigen Ausgestaltung der Hybrid(H)-DRGs das angestrebte Ziel der Ambulantisierung nicht erreicht werden kann. Er fordert daher eine sachgerechte Refinanzierung vor […]