Drittes uroonkologisches Zentrum in Bayern3. Februar 2021 Christian Gilfrich, Chefarzt der Klinik für Urologie am Klinikum Straubing. Foto: Johannes Lehner / Klinikum Straubing Am Klinikum Straubing (Niederbayern) gibt es neuerdings nicht nur ein Nierenkrebszentrum, sondern zusammen mit dem seit elf Jahren bestehenden Prostatakarzinomzentrum auch ein Uroonkologisches Zentrum. Es handelt sich dabei um das dritte Uroonkologische Zentrum in Bayern. Dr. Christian Gilfrich, Chefarzt der Klinik für Urologie, freut sich, die strengen Qualitätsindikatoren für die Behandlungs- und Prozessqualität der Deutschen Krebsgesellschaft für ein Uroonkologisches Zentrum erfüllt zu haben. Er sieht das positive Ergebnis als Ansporn, den beschrittenen Weg zum Wohl der Patienten mit ganzer Kraft weiterzuverfolgen. Uroonkologisches Zentrum bedeutet, dass neben dem Prostatakrebszentrum nun die Versorgung von Patienten mit Tumoren an einem weiteren Organ im Urogenitalbereich nach den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft erfolgreich zertifiziert wurde. Die Zertifizierung sagt aus, dass unter dem „Dach“ des Uroonkologischen Zentrums auch alle anderen bösartigen urologischen Krankheitsbilder nach den strengen Kriterien einer Zertifizierung behandelt werden. So werden nach Auskunft von Gilfrich alle urologischen Tumoren – Blase, Hoden, Penis, Nierenbecken/Harnleiter und Nebenniere ebenso wie Niere und Prostata – in der Tumorkonferenz besprochen und alle modernen Diagnose- und Therapieverfahren eingesetzt. „Die Urologische Klinik ist sehr froh, Patienten mit urologischen Tumorerkrankungen die modernste und aktuell beste Therapie anbieten zu können. Unsere Patienten können auf ein sehr kompetentes, interdisziplinäres Team für alle Aspekte der Erkrankung vertrauen“, betont Gilfrich. (Klinikum Straubing / ms)
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