Einziges ausgewiesenes Herzinsuffizienz-Zentrum in Ostwestfalen-Lippe18. August 2021 Leiten das Herzinsuffizienz-Zentrum am HDZ NRW: (v.l.) Philipp Sommer, Jan Gummert, Volker Rudolph. Foto: Marcel Mompour Fachgesellschaften zeichnen das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, erneut als überregionales Therapiezentrum zur Behandlung der Herzschwäche aus. Als eine der ersten Kliniken in Deutschland hat die Universitätsklinik Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, vor vier Jahren von den Fachgesellschaften für Kardiologie (DGK) sowie für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) die Anerkennung als Kompetenzzentrum zur Behandlung von Herzschwäche (Herzinsuffizienz) erhalten. Jetzt wurde das HDZ NRW als überregionales Herzinsuffizienzzentrum (HFU = Heart Failure Unit) erneut bestätigt. Diese in der Region Ostwestfalen-Lippe einmalige Expertise des HDZ NRW suchen nach eigenen Angaben Schwerkranke aus ganz Deutschland und aus dem Ausland zur interdisziplinären Behandlung ihrer Herzschwäche auf. Um angesichts der erforderlichen Versorgungsstrukturen und einer steigenden Zahl von Patienten die Behandlung der akuten und chronischen Herzinsuffizienz einheitlich zu gestalten und qualitätsorientiert zu verbessern, weisen die DGK sowie die DGTHG entsprechende Netzwerke mit Schwerpunkteinrichtungen und überregionale HFU-Zentren aus. Das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, darf sich bereits seit 2016 „Überregionales Zentrum zur Behandlung von Herzinsuffizienz“ (HFU-Zentrum) nennen und ist deutschlandweit eines von neun re-zertifizierten überregionalen „Heart Failure Units“. Neben der interdisziplinären Organisation der Herzkliniken und des Diabeteszentrums im HDZ NRW für das gesamte Behandlungsspektrum sowie der engen Einbindung der medizinischen Psychologie und Physiotherapie zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung spielten Ausstattungskriterien wie hochmoderne Überwachungseinheiten eine wesentliche Rolle für die Zertifizierung. Als Maximalversorger bietet das HDZ NRW mit seinen Kliniken der Thorax- und Kardiovaskularchirurgie (Prof. Jan Gummert), der Allgemeinen und Interventionellen Kardiologie/Angiologie (Prof. Volker Rudolph), der Rhythmologie/Elektrophysiologie (Prof. Dr. Philipp Sommer), des Zentrums für angeborene Herzfehler (Prof. Stephan Schubert und Dr. Eugen Sandica) und des Diabeteszentrums (Prof. Diethelm Tschöpe) sämtliche Therapieverfahren für Herzinsuffizienzpatienten mit exzellenten Qualitätsergebnissen und in großen Fallzahlen an und zählt damit auch im europaweiten Vergleich zu den führenden Einrichtungen. In Kürze wird das HDZ NRW seine Kompetenz im Rahmen des Projekts „Virtuelles Krankenhaus NRW“ Ärztinnen und Ärzten in ganz Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stellen. Über die digitale Einbindung als ausgewiesenes Herzinsuffizienz-Kompetenzzentrum in den Behandlungsprozess kann dann für die alle Erkrankten mit besonders komplexen Fragestellungen die Expertise der spezialisierten Fachkräfte des HDZ NRW hinzugezogen werden.
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