Entlaufenes Wallaby in Berlin durch Tierärzte eingefangen – Känguru ist wohlauf2. Oktober 2025 In Berlin entlaufenes Wallaby kurz nach der Betäubung durch spezialisierte Wildtierärzte Foto: © Marcus Fähndrich/Leibniz-IZW Ein im Südwesten Berlins entlaufenes Wallaby ist nach fünf Tagen von Wildtierärzten des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) betäubt und eingefangen worden. Nun ist es wieder zuhause bei seinem Besitzer und seinen Känguru-Freunden. Das Tier aus einer Privathaltung wurde am Vormittag des 2. Oktober zunächst auf einem Privatgrundstück in Kladow gesichtet und konnte schließlich von Wildtierärzten des Leibniz-IZW betäubt und eingefangen werden. Es wurde tierärztlich untersucht und wohlbehalten seinem Besitzer übergeben. Nach einer Sichtung auf einem Privatgrundstück in Kladow wurde ein Team der Wildtierärzte des Leibniz-IZW gerufen. Sie konnten sich dem Tier vorsichtig nähern und es mit einem Narkosepfeil aus dem Blasrohr stressarm betäuben. Nach einer ersten tierärztlichen Untersuchung vor Ort wurde das Wallaby wieder seinem Halter übergeben, in dessen Obhut es weiter unter fachlicher Beobachtung steht.Dr. Tim Huijsmans, Veterinärmediziner am Leibniz-IZW, sagt: „Wir haben das Tier auf Verletzungen untersucht, da es ein paar Tage in einer ihm fremden Umgebung klarkommen musste. Das Tier ist gesund und wieder wohlbehalten in seinem vertrauten Gehege mit anderen Wallabys vereint.“Die Lebensbedingungen im Norden Deutschlands stellen für die in Tasmanien beheimateten Tiere in Bezug auf Temperaturen und Vegetation zwar keine allzu großen Herausforderungen dar, allerdings sind Wallabys nicht an Straßenverkehr und potenzielle Feinde wie Hunde und Wölfe gewöhnt.Das Bennett-Wallaby war am Wochenende aus einer Privathaltung entkommen. Die Haltung dieser Tiere ist unter bestimmten Auflagen und Sachkundenachweisen in Deutschland erlaubt.
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