Erfolg des Spendenlaufs für Kinderherztransplantation21. Februar 2022 2301 Teilnehmende “erliefen” eine Spendensumme von 67.295,18 Euro. Bild: DGTHG Der gemeinsame, virtuelle Spendenlauf 2021 „Ich lauf um Dein Leben“ der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG) und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e.V. (DGPK) erzielte eine Gesamtspendensumme von 67.295,18 Euro. „Wir freuen uns über dieses großartige Ergebnis“, betont Prof. Andreas Böning, DGTHG- Präsident, der die Summe im Rahmen der Jahrestagung am 18.2.2022 bekannt gab. „Mehr als 2300 Läuferinnen und Läufer haben über die letzten 12 Monate teilgenommen, darunter auch zahlreiche Unternehmen, Arztpraxen, Kommunen und weitere Organisationen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir danken allen von ganzem Herzen für den herausragenden Einsatz.“ Intention des Spendenlaufes war es, schwerst herzkranke Kinder – die oftmals viele Monate auf ein Spenderherz warten – zu unterstützen. Ca. 55 Kinder warten aktuell bundesweit auf die rettende Organspende. Weniger als 30 Spenderherzen werden jedes Jahr bei Kindern transplantiert. Der Spendenbetrag wird nach Auskunft der DGTHG dem Aktionsbündnis für Angeborene Herzfehler übergeben. Das Aktionsbündnis vereint sechs Patientenorganisationen für angeborene Herzfehler, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern helfen. Mit dem Betrag werden DGTHG und DGPK speziell herzkranke Kinder und deren Familien unterstützen, die auf eine Organtransplantation warten. „Die Herausforderungen sowie Ängste und Sorgen, mit denen die kleinen Patientinnen und Patienten mit ihren Familien leben müssen, sind immens“, betont Prof. Nikolaus Haas, DGPK-Präsident. Die beiden herzmedizinischen Fachgesellschaften wollten mit dieser besonderen Charity-Aktion aktiv auf das wichtige Thema Kinderherztransplantation aufmerksam machen. „Wir müssen die Organspende im Allgemeinen und die Kinderherztransplantation im Besonderen noch mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken“, erklären die beiden herzmedizinischen Fachgesellschaften.
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