Feto-maternale Medizin: UKE-Forschungsgruppe erhält weitere 3,7 Millionen Euro von der DFG6. August 2018 Foto: © and.one/Fotolia Die Klinische Forschergruppe KFO 296 des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere drei Jahre gefördert und erhält insgesamt 3,7 Millionen Euro. Während in der ersten Förderphase die schwangere Frau im Mittelpunkt der Forschungen stand, ist Schwerpunkt der zweiten Förderphase die Kindergesundheit. „Wir wollen die Risiken für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder reduzieren, an schweren Infektionen zu erkranken. Schließlich wollen wir Leitlinien für die Identifizierung von ungeborenen oder neugeborenen Kindern mit einem hohen Risiko für Immunerkrankungen im späteren Leben entwickeln, um das Risiko für diese Kinder so früh wie möglich zu reduzieren“, sagt die Sprecherin der KFO 296 Prof. Dr. Petra Arck aus der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin. Mit Prof. Dr. Ania C. Muntau (Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin), Prof. Dr. Philippe Stock (AKK Altonaer Kinderkrankenhaus), Prof. Dr. Nicola Gagliani (I. Medizinische Klinik und Poliklinik sowie Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie), Prof. Dr. Stefan Bonn (Institut für Medizinische Systembiologie), Dr. Felix Stahl (Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin) und Prof. Dr. Wolfram Brune (Heinrich-Pette-Institut) sind weitere Projektleiterinnen und Projektleiter in die KFO 296 „Feto maternale immune cross talk: Consequences for Maternal and Offspring´s Health“ integriert worden. „Damit sind neben der Stärkung des pädiatrischen Schwerpunktes auch Methoden wie Einzelzellsequenzierung, systembiologische und virologische Ansätze in unseren Fragestellungen vertreten“, sagt Prof. Arck. Klinische Forschergruppen verbinden Labor und Krankenbett Die Forschergruppe umfasst Ärzte sowie Grundlagenforscher aus verschiedenen Kliniken und Instituten des UKE und des Heinrich-Pette-Instituts. Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit dem Robert Koch-Institut in Berlin, dem Leids Universitair Medisch Centrum in Leiden (Niederlande), der University of Glasgow in Großbritannien und der Jinan University in Guangzhou. In einer ersten Förderphase hatte die DFG die UKE-Forschergruppe seit 2015 mit 3,4 Millionen Euro unterstützt. Zuvor hatten die Forscherinnen und Forscher seit 2011 eine Anschubfinanzierung der damaligen Behörde für Wissenschaft und Forschung der Freien und Hansestadt Hamburg erhalten.
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