Forderung in der Gehaltsrunde 2023: Inflationsausgleich plus 2,5 Prozent1. Dezember 2022 Andreas Botzlar (Foto: © Marburger Bund) Der Marburger Bund steht vor neuen Tarifverhandlungen mit kommunalen Arbeitgebern. Der Marburger Bund hat am 30. November der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) das Forderungsschreiben für die Tarifrunde 2023 übermittelt: Die Gewerkschaft fordert, die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte in kommunalen Krankenhäusern mit Wirkung ab 1. Januar 2023 im Umfang der kumulierten monatlichen Inflationsentwicklung seit Oktober 2021 zuzüglich 2,5 Prozentpunkte anzuheben. „Auf einen einfachen Nenner gebracht: Wir fordern ab Januar einen echten Ausgleich der Inflationsentwicklung seit der letzten Entgelterhöhung im Oktober 2021 und eine lineare Gehaltssteigerung um 2,5 Prozent. Das ist angesichts der Preisentwicklung angemessen, realitätsnah und entspricht der klaren Erwartung unserer Mitglieder“, sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes. Allein in der Zeit von Oktober 2021 bis Oktober 2022 betrug die kumulierte Preissteigerung 10,4 Prozent. Marburger Bund und VKA hatten sich im Rahmen des Tarifabschlusses im Mai 2022 für die Entgeltregelungen auf eine kurze Laufzeit bis Ende dieses Jahres geeinigt, um zeitnah auf die weitere Entwicklung der Teuerung reagieren zu können. Folglich kündigte der Marburger Bund die Entgelttabelle des Tarifvertrages für Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern (TV-Ärzte/VKA) mit Wirkung zum 31. Dezember 2022. Der Tarifvertrag gilt für bundesweit rund 55.000 angestellte Ärztinnen und Ärzte.
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